Konjunktur - Wirtschaftsdaten im Interesse des Geschehens

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Wirtschaftsdaten im Interesse des Geschehens



Heute stehen in Europa, Großbritannien und in den USA die monatlichen Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes auf dem Programm. Während die Vorabschätzung des deutschen Wertes mit einem nochmaligen kleinen Anstieg positiv überraschte, enttäuschte der PMI in Frankreich mit einem deutlichen Rückgang unterhalb der Expansionsschwelle. Selbst wenn es zu einer Aufwärtsrevision des französischen Wertes kommen sollte, scheint die Wachstumsdynamik in der Eurozone insgesamt nachzulassen.

Insofern dürfte sich die EZB in ihren Lockerungsmaßnahmen bestätigt sehen. Während die Kreditvergabe weiterhin sehr niedrig ist, hat sich die EWU-Jahresteuerung im Juni vorläufigen Angaben zufolge nicht weiter reduziert. Die Kernteuerung stieg sogar leicht an auf 0,8 % von zuvor 0,7 %. Vor diesem Hintergrund dürfte es mit Blick auf die EZB-Ratssitzung am Donnerstag Kreditvergabe weiterhin sehr niedrig ist, hat sich die EWU-Jahresteuerung im Juni vorläufigen Angaben zufolge nicht weiter reduziert. Die Kernteuerung stieg sogar leicht an auf 0,8 % von zu keinen Spekulationen kommen, wonach es zu weiteren Lockerungsmaßnahmen in Form eines Anleihekaufprogramms kommen wird – zumal Teile des Maßnahmenpakets noch umgesetzt werden müssen. Die Vorgaben für den ISM-Industrieindex in den USA sind – trotz der Korrektur beim Chicago-PMI – positiv. Insofern zeichnet sich ein leichter Anstieg ab. Auf Interesse stößt die Beschäftigungskomponente, die zusammen mit dem ADP-Report am morgigenMittwoch eine wichtige Indikation für den offiziellen Arbeitsmarktbericht liefert.

Zwei gegensätzliche Faktoren haben im 2. Quartal 2014 die japanischen Unternehmen beeinflusst. Auf der einen Seite mussten sie den Nachfragerückgang nach der Mehrwertsteuererhöhung im April verkraften. Auf der anderen Seite verspricht Premierminister Shinzo Abe fleißig Reformen, die die Unternehmen unterstützen sollen. So soll zum Beispiel die Unternehmenssteuer gesenkt werden. Vor diesem Hintergrund ist nicht überraschend, dass der heute veröffentlichte Tankan Bericht für das 2. Quartal zwar schwächer als im 1. Quartal ausgefallen ist, aber keinesfalls so katastrophal, wie man es nach der Mehrwertsteuererhöhung hätte erwarten können. Die Tankan-Umfrage der Bank of Japan erfasst vierteljährlich den kurzfristigen Wirtschaftsausblick der Unternehmen. Ein positives Ergebnis bedeutet, dass der Anteil der Unternehmen, die das Geschäftsumfeld positiv bewerten, größer ist, als der Anteil derer, die eine negative Sicht haben. Für die BoJ dürfte vor allem der Ausblick der Unternehmen interessant sein. Der hat sich sowohl bei den produzierenden, als auch bei den stark von der inländischen Konjunktur abhängigen, nicht-produzierenden Großunternehmen verbessert .

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel moderat gestiegen. Marktteilnehmer nannten die Spannungen im Irak, aber auch in der Ukraine als Unterstützung. Die Auseinandersetzungen im Irak blieben das dominierende Thema am Ölmarkt. Die angespannte und unübersichtliche Lage im Konflikt zwischen der islamistischen Isis-Miliz und der irakischen Armee sorgt weiter für Nervosität. Doch auch die Ukraine-Krise verunsichert den Markt wieder. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die zehntägige Waffenruhe in der Ostukraine beendet. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg auf 105,68 Dollar, Brent liegt bei 112,55 USD.




ATX (Wiener Börse Index) : 5852.36 -0.2% ATX Intraday Chart Börse Wien
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