aktuelle Beiträge


Warren Buffett

Interessante Interviews


18:25

Martin Schlaff: "Strache bleibt nicht in der Schmuddelecke"

heute gepostet
Hochinteressantes Interview.

Martin Schlaff: "Strache bleibt nicht in der Schmuddelecke"

Für Martin Schlaff zählt Stärke alles und Macht nichts. Der Milliardär über sein rotes Parteibuch, neuen Antisemitismus, die Normalisierung der FPÖ - und einen Deal mit Haider.

http://diepresse.com/home/innenpolitik/4949951/Martin-Schlaff_Strache-bleibt-nicht-in-der -Schmuddelecke

Beitrag dem Admin melden

RHI 38,06 (+2,64%) Warren Buffett

RHI - Vor der Fusion mit Magnesita


18:09

Gewinn-Messe - RHI/Magnesita will die Branche aktiv mitkonsolidieren

heute gepostet
Gewinn-Messe - RHI/Magnesita will die Branche aktiv mitkonsolidieren
Borgas: Zunächst verlieren wir durch Fusion Absatz, soll bis Ende 2018 ausgeglichen sein - Profitabilität soll durch Ehe der Ex-Konkurrenten in zwei Jahren um ein Fünftel steigen

Der durch die Fusion von RHI und Magnesita formierte große Feuerfest-Player will bei der Konsolidierung der Branche weltweit aktiv mitspielen. Letztlich werde es in dem Sektor, der seit langem global stagniere, nur drei, vier große Player geben, die drei Viertel des Weltmarktes beherrschen würden, "da wollen wir selbst dabei sein", sagte CEO Stefan Borgas am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien.

"Wir werden die Zukunft des Feuerfest-Marktes hoffentlich sehr aktiv gestalten. Wir sehen große Chancen, den Markt zu konsolidieren", meinte der RHI-Magnesita-Chef. Der Markt sei seit längerem weltweit rund 20 Mrd. Dollar groß, ohne nennenswertes Wachstum. RHI sei hier mit 1,6 Mrd. Euro Umsatz der zweitgrößte Player gewesen, die brasilianische Magnesita mit 1 Mrd. Dollar die Nummer 3.

Durch das Zusammengehen wolle man in den nächsten zwei Jahren auf EBITDA-Ebene 70 Mio. Euro Synergien generieren, das entspreche 20 Prozent Steigerung gemessen an der heutigen Profitabilität. Sitz der Holding sei deshalb Holland (Arnhem), weil man sie wegen des Brexit nicht wie ursprünglich geplant nach Großbritannien verlegen, sondern in der EU lassen wollte. London, wo die RHI-Mag-Aktien ab kommender Woche notieren, sei jedoch weiterhin unbestritten der Finanzplatz Nummer 1, "es gibt keinen Grund, warum sich das ändern sollte", sagte Borgas.

Durch die Fusion würden über die nächsten zwei Jahre 10 bis 15 Prozent der Jobs durch Synergien abgebaut werden - relativ schnell und zunächst im Vertriebsbereich, danach im wesentlichen in der Verwaltung. Laut Borgas zählt Magnesita 7.500 Leute, RHI 7.800. Die anstehenden Restrukturierungsmaßnahmen würden die Produktion außerhalb Österreichs sowie die Verwaltung betreffen, Leoben (Steiermark), einer der großen Forschungsstandorte im Konzern, solle ausgebaut werden, hatte der CEO kürzlich bei anderer Gelegenheit betont. Mittelfristig würden drei bis vier Produktionsstandorte geschlossen, "so sanft wie möglich und so schnell wie möglich", sagte er am Freitag auf der Gewinn-Messe.

Die Kunden reagieren laut Borgas auf den Merger der einstigen Konkurrenten, dessen Closing für kommende Woche geplant ist, zunächst mit Kaufzurückhaltung. "8 bis 10 Prozent des gemeinsamen Umsatzes werden wir wohl zunächst verlieren", das wolle man aber bis Ende 2018 wieder ausgleichen. Zunächst werde es Absatzverluste geben etwa bei Kunden, bei denen Magnesita stark sei, jedoch gebe es umgekehrt auch Magnesita-Kunden, die bestimmte RHI-Produkte noch nicht hätten.

Beitrag dem Admin melden

Agrana 108,50 (+0,88%) Warren Buffett

Agrana 3


17:57

Gewinn-Messe - Agrana erwartet 2017/18 ein Zehntel mehr EBIT

heute gepostet
Gewinn-Messe - Agrana erwartet 2017/18 ein Zehntel mehr EBIT
Zuckersektor hängt künftig mehr vom Wohl und Wehe des Weltmarkts ab - Marihart will Kauf der serbischen Sunoko bis Mitte 2018 unter Dach und Fach haben

Der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana rechnet für das Gesamtjahr 2017/18 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 10 Prozent über Vorjahr. Gemessen an den damaligen 172 Mio. Euro sei man zuversichtlich, heuer bei 190 Mio. Euro liegen zu können, sagte Agrana-Chef Johann Marihart am Freitag auf der Gewinn-Messe.

Beim Umsatz, der im Halbjahr leicht auf 1,36 Mrd. Euro zugelegt hat (nach 2,56 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2016/17), geht Marihart von einem moderaten Anstieg im gesamten Geschäftsjahr aus. Stärkstes EBIT-Bein sei der Bereich Stärke, hier liege die Marge bei 13 Prozent. Der Stärke-Bereich allein werde in den nächsten Jahren auf eine Milliarde Euro Jahresumsatz wachsen. An Investitionen habe man heuer rund 140 Mio. Euro vor, etwas mehr als die Abschreibungen.

Durch das Aus für die EU-Zuckerquoten mit Ende September hänge dieser Sektor "mehr vom Wohl und Wehe vom Weltmarkt ab", die Ergebniseinbußen dadurch werde man heuer durch Stärke und Fruchtzubereitung ausgleichen können, sodass das Ergebnis insgesamt deutlich über Vorjahr liegen könne. Künftig werde aus der EU mehr Zucker exportiert werden, bei schlechtem Weltmarktpreis aber in der EU abgesetzt werden müssen.

Den Kauf des serbischen Zuckerunternehmens Sunoko will Marihart "Mitte 2018 unter Dach und Fach" haben. Dass sich der geplante Deal so lange zieht, liegt einerseits an wettbewerbsrechtlichen Fragen - Agrana will die Mehrheit übernehmen -, aber auch daran, dass der Verkäufer über eine Earn-out-Regelung weiterhin noch etwas mitreden wolle.

Dass Serbien außerhalb der EU liege, sei nicht negativ. Denn das Land habe mit 180.000 t pro Jahr Marktzugang in die EU - das seien 40 Prozent der serbischen Produktion -, sei also hier "praktisch EU-Mitglied". Der Rest gehe in den CEFTA-Raum, mit dem Serbien ein Zollabkommen habe. Sunoko verfügt derzeit in Serbien über einen lokalen Marktanteil von 70 Prozent.

Beitrag dem Admin melden

Warimpex 1,52 (-0,59%) Warren Buffett

Warimpex - die neue Immobilienaktie


17:52

Gewinn-Messe - Warimpex hofft auf Börse-Reformen in Warschau

heute gepostet
Gewinn-Messe - Warimpex hofft auf Börse-Reformen in Warschau
REITs und Pensionsfonds-Neuerungen günstig für Aktie des Hotel- und Büroimmo-Entwicklers - "Auch Wohnen wird in Polen langsam ein interessantes Thema" - Für 2017 Dividende geplant

Der Hotel- und Büroimmobilienentwickler Warimpex, der außer in Wien auch an der Börse Warschau gelistet ist, erhofft sich Vorteile durch die geplanten Reformen am polnischen Kapitalmarkt. Dabei geht es einerseits um neue Real Estate Investment Trusts (REITs), die ab Sommer 2018 geplant sind, und um ¨nderungen für die polnischen Pensionsfonds, sagte Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch am Freitag.

Die REITs würden die Inlandsnachfrage beleben, auch positiv für Warimpex. Anders als die Konstruktion in Deutschland würden die polnischen REITs auch Wohnimmobilien mit einschließen. Wohnen werde in Polen langsam zu einem interessanten Thema, berichtete der CEO, der soeben in Polen war und dort ein Wohnblock-Projekt besichtigt hat, das zur Gänze an Airbnb vermietet werden könnte.

Auch die weitere Reform der Pension Funds werde den polnischen Aktienmarkt positiv beeinflussen, so Jurkowitsch auf der Gewinn-Messe. Schon jetzt sind Pensionskassen investiert in Warimpex, so ist der zweitgrößte Einzelaktionär ein solcher Fonds.

Nach dem verkaufsbedingten starken Gewinnsprung im Halbjahr wolle Warimpex das Ergebnis bis Jahresende mit der normalen Tätigkeit mit Hotels noch weiter ausbauen, auch unabhängig von Verkaufserlösen, sagte Jurkowitsch. Und man werde der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2017 die Ausschüttung einer Dividende vorschlagen. Warimpex hatte stark unter den Folgen der Finanzkrise nach der Lehman-Pleite gelitten, aber schon 2016 erstmals wieder deutlich schwarze Zahlen geschrieben.

Heuer im Halbjahr erzielte man 33,5 Mio. Euro Gewinn, davon stammten allein 21,4 Mio. Euro aus dem Verkauf eines Pakets von acht Hotels. Mit dem Verkauf dieser Immobilien im Wert von 180 Mio. Euro hatte Warimpex rund die Hälfte des Immo-Portfolios veräußert. Mit dem Erlös habe man fast alle Bankkredite getilgt und einen guten Teil der ausstehenden Anleihen eliminiert.

Polen werde künftig wieder der stärkste Immo-Markt für Warimpex sein - noch vor Russland -, sagte Jurkowitsch. In Frankreich würden sich die Hotels - nach dem Gästeschwund aufgrund der Terroranschläge von Paris - wieder erholen, wenngleich man sich hier erst auf dem halben Weg zum letzten guten Jahr 2015 befinde. Im Frankreich-Hotelbereich plane man in den nächsten Jahren einen Verkauf.

Beitrag dem Admin melden

AT&S 17,00 (+1,01%) blowup

AT&S III


13:30

RE: RCB: die wildesten Hoffnungen übertroffen

heute gepostet
da hatte ich mich seinerzeit wohl um ein jahr vertan....;-)
bin seit gestern komplett raus

--------------------------------

AT&S (AUS) II
Post 457 am 12.12.15 14:59

>Das flutscht hervorragend, keram!
>Jetzt gleich wieder verkaufen?

das kann ich natürlich nicht beantworten, was mich betrifft warte ich
auf kurse über 15,50 noch in diesem jahr. mein kz 2016 ist bei € 17.-

---------------------------------
Beitrag dem Admin melden

Post 37,79 (+1,04%) Warren Buffett

Die post bringt allen was-auch 2010?


12:37

Wird die Commerzbank neuer Post-Partner?

heute gepostet
Wird die Commerzbank neuer Post-Partner?

Da die Bawag die Kooperation mit der Post aufkündigen will, sucht diese einen neuen Bank-Partner. Verhandelt wird dabei auch mit der deutschen Commerzbank. Eine Kooperation würde für beide Seiten viel Sinn ergeben.


meint die "Presse" (hinter Paywall):

http://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5306698/Wird-die-Commerzbank-neuer-PostP artner
Beitrag dem Admin melden

Post 37,79 (+1,04%) Warren Buffett

Die post bringt allen was-auch 2010?


12:12

Gewinn Messe - Post-Chef Pölzl: Bankgeschäft ist uns wichtig

heute gepostet
Gewinn Messe - Post-Chef Pölzl: Bankgeschäft ist uns wichtig
Probleme mit BAWAG wirken sich überschaubar auf das Ergebnis aus - Vertrag wurde noch nicht gekündigt - Digitale Währungen werden zu unserer Zukunft gehören

Post-Chef Georg Pölzl will auch nach einem möglichen Ausstieg der BAWAG weiter in den Postfililen Bankdienstleistungen anbieten. "Das Bankgeschäft gehört seit 150 Jahren zur Post", so Pölzl am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. "Bereits vor einen halben Jahr haben wird zu spüren bekommen, dass über unserer Beziehung Gewitterwolken aufziehen", so Pölzl.

Nun sei man auf der Suche nach Alternativen, auch an einer möglichen Weiterführung mit der BAWAG. Noch sei der Vertrag aber nicht gekündigt worden. "Wir sind daran interessiert, diese Servicedienstleistungen aufrecht zu erhalten", sagte Pölzl.

Die Entwicklung in den letzten Monaten zu Lasten der Kunden sei nicht in seinem Sinne gewesen. "Das war nicht so, wie wir unser Bankgeschäft betreiben wollen." Das werde sich auch auf das Ergebnis auswirken, die aber sehr überschaubar seien. Die Dividende oder Investitionen werden davon nicht beeinflusst werden.

Sollte es zur Trennung kommen, müssten sich sowohl die Post als auch die BAWAG neue Partner suchen. Die Post müsste aus 70 BAWAG-Filialen hinausgehen, die BAWAG aus etwa 300 Postfilialen.

Zum Thema Bitcoin meinte Pölzl, dass digitale Währungen höchstwahrscheinlich zu unserer Zukunft gehören werden. Sie hätten viele Vorteile und seien auch als Anlageprodukt - mit einer Spekulationstangente - genutzt werden. "Wir sind reine Verkäufer. Wir sind aufgesprungen, weil es Interesse der Kunden gab", so Pölzl. Digitale Währungen seien nichts für "Krethi und Plethi".

Der Vorteil der Post als Bankdienstleister liege darin, dass sich keine Bank mehr 1.800 Filialen leisten könne, über die die Post verfüge. Das Bankgeheimnis bleibe auch bei den Postpartnern gewahrt. Diese seien dafür lizensiert.

Bei der Lösung der Probleme in der Türkei werde die Post von der dortigen Regierung unterstützt. Der Tiefpunkt sei durchwandert, das Umfeld aber nicht leichter geworden. Es sei aber nicht das politische und wirtschaftliche Umfeld das Kernproblem, sondern ein Partner, der sich nicht an Verträge halte.

Hauptstrategie der Post sei die Verteidigung des Kerngeschäftes in Österreich mit der Brief- und Paketzustellung. Das sei auch nach dem Markteintritt von DHL im Jahr 2015 gelungen. Während der Briefbereich zurückgehe, gebe es im Paketbereich starkes Wachstum. Hauptkunde sei Amazon. Viel werde im Paketbereich in Selbstbedienstationen investiert. Auch sei die Post auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern, fördere Startups und suche elektronische Lösungen. Die gesamte Infrastruktur müsse angepasst werden. Die Investitionen werden ein, zwei Jahre mindestens 50 Prozent wachsen.

Das Feedback auf den Einstieg in den E-Commerce mit shöpping-Portal sei sehr positiv gewesen. 1.300 Händler hätten sich von selbst gemeldet. Derzeit finde E-Commerce aus dem Ausland statt. "Das ist unser Versuch, österreichische Händler an Bord zu holen", so Pölzl.

Beitrag dem Admin melden

AT&S 17,00 (+1,01%) Warren Buffett

AT&S III


09:28

RCB: die wildesten Hoffnungen übertroffen

heute gepostet
- RCB-Analysten senken Empfehlung von "Buy" auf "Hold"
Kursziel von 13,70 auf 18,50 Euro angehoben - Unternehmensprognosen übersteigen Analystenerwartungen

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Anlagevotum für die Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Die RCB hatte die Kaufempfehlung erst im August ausgesprochen. Auch ihr Kursziel für die AT&S-Papiere passten die RCB-Analysten an und sehen das Kursziel nun bei 18,50 Euro nach 13,70 Euro zuvor.

Im Update zu den AT&S-Titeln heißt es, der Leiterplattenhersteller habe in der vergangenen Woche seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2017 angehoben und dabei "die wildesten Hoffnungen für einen guten Auftragsbestand" übertroffen: Der folgende Aktienkurssprung ist aus ihrer Sicht gerechtfertigt und könnte auch ins nächste Jahr reichen und den finanziellen Spielraum für Technologie- und Expansionsentscheidungen für die zweite Phase in Chongqing erhöhen, schreibt Teresa Schinwald in der Studie über AT&S.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 1,34 Euro für 2018, sowie 1,56 bzw. 1,48 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,20 Euro für 2018, sowie 0,28 bzw. 0,30 Euro für 2019 bzw. 2020.

Beitrag dem Admin melden

Flughafen Wien 33,50 (-0,30%) Warren Buffett

Flughafen - Nach dem Skylink-Desaster


09:00

Gewinn-Messe - Airport Wien: 2018 kaum Passagierplus wegen Air Berlin

heute gepostet
Gewinn-Messe - Airport Wien: 2018 kaum Passagierplus wegen Air Berlin
2017 aber trotz der Airline-Pleite mehr Fluggäste und starkes Nettogewinn-Plus - "Wollen Gutteil des Passagierausfalls ausgleichen" - Ofner hofft zu 3. Piste auf neue Politik ohne Grüne

Die Flughafen Wien AG erwartet heuer im Gesamtjahr - trotz der Turbulenzen bei Air Berlin und Niki - einen deutlich über 2016 liegenden Nettogewinn. Zudem werde man heuer bei der Passagierzahl als Gruppe die 30-Millionen-Grenze deutlich übertreffen. 2018 werde es aber wegen Air Berlin/Niki kein stürmisches Passagierplus geben, sagte Vorstandsdirektor Günther Ofner am Freitag auf der Gewinn-Messe.

Air Berlin und ihre Tochter Niki hätten am Airport Schwechat 2016 gemeinsam 18 Prozent Marktanteil bestritten, deshalb sei die Pleite der deutschen Airline auf den ersten Blick auch dramatisch. "Wir hoffen aber, einen Gutteil kompensieren zu können", meinte Ofner. Die Lufthansa-Gruppe werde etwa drei Viertel der Air Berlin übernehmen - und auch Niki, die in die Billig-Schiene Eurowings eingegliedert werde. Dies zusammen werde wohl einen Teil des Verkehrs kompensieren können. Der Rest könne durch andere Airlines ausgeglichen werde, etwa Easyjet. Auch hätten Thai und AUA neue Destinationen angekündigt. "Für 2018 können wir aber kein stürmisches Passagierwachstum erwarten, weil die Veränderungen erst verdaut werden müssen", gibt sich Ofner keinen Illusionen hin.

Wenn man heuer wie erwartet beim Nettogewinn deutlich über den 120 Mio. Euro des Vorjahres liege, werde man die Dividende das sechste Jahr in Folge anheben - entsprechend der Politik, rund 50 Prozent des Nettogewinns auszuschütten -, kündigte Ofner an. Beim EBITDA werde man den Vorjahreswert von 315 Mio. Euro übertreffen und auch die EBITDA-Marge etwas erhöhen können, "wenn unsere Guidance stimmt". Der Jahresumsatz soll über 740 Mio. Euro liegen, im Halbjahr hatte er 358 Mio. Euro betragen.

Die positive Entwicklung im heurigen Jahr bei den Passagierzahlen hänge mit der Konjunktur zusammen, meinte Ofner, aber auch weil es Nachholeffekte bei den Fluggästen gebe, die sich in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen etwas eingeschränkt hätten. In der Gruppe solle die Passagierzahl heuer um über 5 Prozent steigen, am Airport Schwechat selbst um 4 Prozent. Bis September verzeichnete die Flughafen Wien AG samt Malta und Kosice 8,1 Prozent mehr Fluggäste, in Schwechat selbst um 5,7 Prozent mehr.

Zum Thema "3. Piste" zeigte sich der - bekanntlich aus der ÖVP kommende - Ofner zufrieden mit dem Ergebnis der Nationalratswahl vom 15. Oktober. Denn es fehle künftig im Parlament eine Partei, die dazu beigetragen habe, dass es fast unmöglich geworden sei, derartige Infrastrukturprojekte zeitgerecht umzusetzen, nämlich die Grünen. Die bisher 17 Jahre Planung für die geplante 3. Piste hätten sich allein mit 100 Mio. Euro Verfahrenskosten niedergeschlagen. "Ich hoffe hier auf die neue Konstellation", so Ofner.

Beitrag dem Admin melden

Warren Buffett

Diverse Gurus über das aktuelle Börsengeschehen 6


08:56

Gewinn Messe - Nowotny warnt Post-Vorstand wegen Bitcoin-Angebots

heute gepostet
Gewinn Messe - Nowotny warnt Post-Vorstand wegen Bitcoin-Angebots
OeNB-Gouverneur: Post geht rechtliches Risiko ein - Von neuer Bundesregierung Stabilität erwartet - Sozialpartnerschaft nicht leichtfertig riskieren - Euro absolut etabliert

OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny hat den Vorstand der Österreichischen Post AG vor den rechtlichen Folgen ihres Bitcoin-Angebotes gewarnt. "Ich bin verwundert, dass die Post erklärt hat, Bitcoin anzubieten", sagte Nowotny am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien. Der Postvorstand müsse sich bewusst sein, dass er damit rechtliche Risiken eingehen, "die sich ein Vorstand sehr wohl überlegen sollte."

Das Kunstgeld Bitcoin und andere digitale Währungen können wie berichtet österreichweit in allen 1.800 Post-Standorten erworben werden. Die Post kooperiert dabei mit "bitpanda to go". Der Strom- und Gasversorger Switch, Tochter der EAA-EnergieAllianz Austria, akzeptiert ab sofort Bitcoins.

Bitcoin sei keine Währung, betonte der Nationalbank-Gouverneur. Die elektronische Währung sei nur eingeschränkt als Zahlungsmittel zu verwenden, es bestehe keinen Annahmepflicht. "Es ist ein Spielstein für Wetten und wird von Notenbanken als tendenziell problematisch gesehen", so Nowotny. Einige, wie die chinesische Notenbank, hätten schon Maßnahmen dagegen ergriffen, weil es dort hauptsächlich für Kapitalflucht verwendet werde.

In Österreich seien derzeit noch keine Maßnahmen gegen Kryptowährungen geplant. Dafür sei die Finanzmarktaufsicht FMA zuständig. In Deutschland gebe es schon Regulierungen und man werde verhindern, dass Österreich ein Hafen für jene werde, die in Deutschland nicht zum Zuge gekommen seien. Als Vergnügen und Nervenkitzel sei Bitcoin ok. "Das ist keine Währung, das ist ein Spiel, da steht nichts dahinter", sagte Nowotny.

Von der neuen Bundesregierung erwartet Nowotny, dass sie die Unabhängigkeit der OeNB respektieren werde, woran er aber keine Zweifel habe. "Wir sind der Hort der Stabilität. Alles was der Stabilität dient, ist im Interesse der Nationalbank", sagte Nowotny. Das betreffe auch die Budgetentwicklung und das Defizit, das schon deutlich unter der 1-Prozent-Grenze liege. Stabilität sei ein wichtiger Punkt für die Entwicklung des Landes.

Auch die langfristige Stabilität des Landes sei von Bedeutung. Diesbezüglich sei die Sozialpartnerschaft für die Entscheidungsfindung in Österreich en besonders wichtiges Element, die man nicht leichtfertig riskieren sollte. "Ich gehe davon aus, dass auch eine künftige Regierung das so sehen wird."

Bargeld werde es solange geben, solange es die Menschen wollen. Es habe eine wichtige Funktion und werde gerade in Österreich massiv verwendet. Generell sei die Nationalbank bereit, jedes Zahlungsmittel anzubieten, das gewünscht werde.

Der Euro habe sich absolut etabliert und sei inzwischen schon eine Fluchtwährung wie der Schweizer Franken geworden. "Leute gehen bei Unsicherheit in den Euro hinein." Das führe zur Aufwertung, die nicht immer erwünscht sei, weil dadurch die Exporte schwieriger werden könnten. Der Euro habe als Weltreservewährung neben dem US-Dollar an weltwirtschaftlichem Gewicht gewonnen.

Die Banken seien stabiler als vor der Finanzkrise. In den USA würden aber schon wieder manche Banken Geschäftsaktivitäten entwickeln, die an die Zeit vor der Krise erinnerten - zu viele Immobilienkredite mit nicht höchster Qualität, Autofinanzierungen werden als Problem gesehen und die Studienfinanzierungen. Nowotny warnt vor einer falschen Euphorie wie vor der Finanzkrise.

In Europa seien das größte Sorgenkind in einigen südlichen Ländern Banken mit einem hohen Anteil an notleidenden Krediten. Man sollte die gute Zeit nutzen, um diese - wie in Österreich bereits geschehen - abzubauen.

Nowotny betonte erneut, dass er gegen einen abrupten Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik der EZB sei. In der Sitzung kommende Woche werde es um die Frage gehen, mit welcher Intensität das bisherige Programm weitergeführt werde oder ob es eingebremst werden soll. "Es wäre gefährlich, eine abrupte Vollbremsung zu machen. Ich glaube, dass die EZB langsam vom Gas gehen wird", so Nowotny.

Beitrag dem Admin melden

weitere Foren Beiträge aeltere Beiträge
0.43

gut analysierte Beiträge


Lenzing | Hagen
Lenzing in 2013 - RE: Lenzing im Kursjammer
caj
AT&S III - RE: Kurzielverdreifachung !!
Alptraum
Varta AG startet IPO - Erstnotiz in Fran... - RE: @alle
Warren Buffett
Komische bzw. interessante Artikel - 3 - FB-Gate
Warren Buffett
EU - Was tut sich so in Brüssel - RE: Der Faschismus ist zurück – und Europa schweigt
Hagen
Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illu... - RE: Förderungen treiben Österreicher bei Umstieg auf E-Mobilität
Hagen
Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illu... - RE: Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illusion
Hagen
FACC soll noch heuer an die Börse - RE: Wieder falsche Bilanzen
DDoris
Tax Loss Selling in Österreich - RE: Tax Loss Selling in Österreich
ifoko
EU - Was tut sich so in Brüssel - Deutschland sollte in Europa rücksichtsvoll auftreten
blowup
RE: Zukunft von Wolford hängt an dünnem Faden
blowup
Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illu... - RE: Supplying Lithium for the Electric Revolution Is Getting Harder  
Hagen
Was tun die Profis gerade? - RE: Buffett gibt im Kampf um Oncor auf
Hagen
Komische bzw. interessante Artikel - 3 - RE: Der Todfeind der Regierung: Die Physik (3)
Hagen
Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illu... - RE: Gesucht: Der richtige Antrieb – Verbrenner oder Elektro?
Hagen
Das Phänomen Tesla und Elon Musk verdien... - RE: Haltbarkeit der Batterie
Hagen
Brexit - Was kommt danach? - RE: Insider: Morgan Stanley steuert Frankfurt als Brexit-Exil an
Hagen
Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illu... - RE: E-Autos sind nicht die beste Antwort auf Umweltprobleme
Warren Buffett
Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illu... - RE: Big Oil Just Woke Up to the Threat of Rising Electric Car Demand
Warren Buffett
Andritz - Angeschmolzene Flügel (die ers... - OECD-Beschwerdeverfahren gegen Andritz Hydro endete mit Einigung
0.03
witzige Beiträge
Warren Buffett
Wahltipps 2017 - Koalitionsverhandlungen :-)
ifoko
Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illu... - RE: Eine Million E-Autos bis 2020? Eine Illusion
Strabag | byronwien
STRABAG erwartet EBIT-Anstieg auf mindes... - RE: Flughafen Klagenfurt: Strabag hat Angebot gelegt
ifoko
Komische bzw. interessante Artikel - 3 - RE: SPÖ-Mann führte Facebook-Kampagne nach Silbersteins Ausscheiden weiter
Hagen
FACC soll noch heuer an die Börse - RE: Wieder falsche Bilanzen
Warren Buffett
Zukunft Österreich - billiges Geld, leis... - RE: Österreichs Super-Reiche noch reicher als gedacht
ifoko
Komische bzw. interessante Artikel - 3 - TV-Tagebuch: Barbara Rosenkranz, Roland Düringer, viel Systemkritik, ein Astraltunnel und ein Aufdecker
lavanttaler
Agrana 3 - Kursbildung Agrana Aktie
ifoko
Das Wetter - RE: Warum bewegt sich Harvey nicht?
Hagen
voestalpine 2016 - Der beste Stahlkonzer... - RE: Eder kritisiert Stahlbranche als
0.03
informative Beiträge
Warren Buffett
Wahltipps 2017 - RE: Endergebnis Wahltipps 2017
byronwien
Wahltipps 2017 - Endergebnis Wahltipps 2017
Lenzing | BM
Lenzing in 2013 - RE: Lenzing im Kursjammer
Hagen
Varta AG startet IPO - Erstnotiz in Fran... - RE: Varta reizt die Preisspanne beim Börsengang voll aus
byronwien
Wahltipps 2017 - Vorläufiges Ergebnis Wahltipps 2017
Warren Buffett
Anno Dazumal - Eurofighter Entscheidung
MJS
Wahltipps 2017 - RE: Wahltipps 2017
Hubertus
BAWAG - Neu an der Börse 2014? - Bawag-Börsengang Start am 25. Oktober 2017 in Wien
ifoko
Volkswagen - nach dem Abgasskandal 2015 - RE: Skoda-Gewerkschafter wehren sich gegen Produktions-Verlagerung
blowup
voestalpine 2016 - Der beste Stahlkonzer... - EU verhängt Strafzölle gegen Billigstahl
0.03