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Überschuss des Euroraums im internationalen
Warenverkehr in Höhe von 15,7 Mrd. Euro
Überschuss von 1,3 Mrd. Euro für die EU28
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im April 2014 ein Überschuss von 15,7 Milliarden
Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +14,0 Mrd. im April 2013. Im März 20142 hatte der Saldo
+16,7 Mrd. betragen, gegenüber +21,8 Mrd. im März 2013. Im April 2014 gegenüber März 2014 verringerten sich
die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,2% und die Einfuhren um 0,5%.
Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im April 2014 einen Überschuss von 1,3 Mrd. Euro im Warenverkehr mit
der übrigen Welt auf, gegenüber +8,5 Mrd. im April 2013. Im März 2014 hatte der Saldo +4,1 Mrd. betragen,
gegenüber +14,7 Mrd. im März 2013. Im April 2014 gegenüber März 2014 sanken die Ausfuhren (saisonbereinigt)
um 1,0% und die Einfuhren um 0,9%.
EU28 - ausführliche Ergebnisse für Januar bis März 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-86,8 Mrd. Euro im Januar-März 2014 gegenüber
-95,8 Mrd. im Januar-März 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+58,1 Mrd.,
gegenüber +65,3 Mrd.).
Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+11% im Januar-März 2014 gegenüber Januar-
März 2013) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+13%), der Schweiz (+7%)
und der Türkei (+6%). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Ausfuhren nach Russland (-11%) und in die
Schweiz (-9%) und bei den Einfuhren aus Russland (-10%) und Brasilien (-8%) registriert.
Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+23,9 Mrd. Euro im Januar-März 2014 gegenüber
+22,7 Mrd. im Januar-März 2013), ging aber mit der Schweiz (+13,9 Mrd. gegenüber +19,5 Mrd.) und der Türkei
(+4,7 Mrd. gegenüber +6,3 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-33,0 Mrd.
gegenüber -34,0 Mrd.) und Russland (-23,4 Mrd. gegenüber -26,0 Mrd.) und blieb mit Norwegen stabil
(-10,6 Mrd.).
Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+48,6 Mrd.
Euro im Januar-März 2014), gefolgt von den Niederlanden (+15,9 Mrd.), Irland (+7,9 Mrd.) und Italien (+6,9 Mrd.).
Das Vereinigte Königreich (-26,3 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-18,8 Mrd.),
Spanien (-6,8 Mrd.) und Griechenland (-5,4 Mrd.).
Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
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