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Industrieproduktion im Euroraum und in der
EU28 um 0,7% gefallen
Im Dezember 2013 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber November 2013 sowohl im Euroraum2
(ER17) als auch in der EU28 um 0,7%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der
Europäischen Union. Im November war die Industrieproduktion um 1,6% bzw. 1,3% gestiegen.
Im Dezember 2013 erhöhte sich die Industrieproduktion gegenüber Dezember 20124 im Euroraum um 0,5% und in
der EU28 um 0,9%.
Die durchschnittliche Industrieproduktion für das Jahr 2013 verringerte sich gegenüber 2012 im Euroraum um
0,8% und in der EU28 um 0,5%.
Monatsvergleich
Im Dezember 2013 fiel die Produktion von Investitionsgütern gegenüber November 2013 im Euroraum um 2,1%
und in der EU28 um 1,9%. Die Produktion im Energiesektor sank um 2,1% bzw. 1,5%. Die Produktion von
Verbrauchsgütern verringerte sich im Euroraum um 0,1% und stieg in der EU28 um 0,1%. Die Produktion von
Gebrauchsgütern erhöhte sich im Euroraum um 0,4%, ging jedoch in der EU28 um 0,3% zurück. Die Produktion
von Vorleistungsgütern nahm um 0,9% bzw. 0,7% zu.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in neunzehn Mitgliedstaaten und stieg
in vier an. Die größten Rückgänge meldeten Estland (-5,7%), Schweden (-2,7%), die Niederlande (-2,6%) und
Kroatien (-2,4%) und die Anstiege Slowenien (+2,7%), Griechenland (+2,6%), Portugal (+0,7%) und das
Vereinigte Königreich (+0,4%).
Jahresvergleich
Im Dezember 2013 stieg die Produktion von Vorleistungsgütern gegenüber Dezember 2012 im Euroraum um
3,6% und in der EU28 um 3,7%. Die Produktion von Investitionsgütern verringerte sich im Euroraum um 0,3%,
erhöhte sich jedoch in der EU28 um 0,7%. Die Produktion von Verbrauchsgütern ging im Euroraum um 0,9%
zurück, stieg jedoch in der EU28 um 0,3%. Die Produktion von Gebrauchsgütern fiel um 1,2% bzw. 0,8%. Die
Produktion im Energiesektor sank im Euroraum um 1,9% und in der EU28 um 2,3%.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, stieg die Industrieproduktion in zehn Mitgliedstaaten und fiel in
dreizehn. Die höchsten Anstiege meldeten Portugal (+7,1%), Rumänien (+7,0%), die Tschechische Republik
(+6,7%) und Slowenien (+5,2%) und die stärksten Rückgänge Malta (-7,3%), Irland (-6,7%), Estland (-6,4%) und
Finnland (-4,8%).
Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
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