Konjunktur - Industrieproduktion im Euroraum um 1,1% gefallen

KONJUNKTUR

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Industrieproduktion im Euroraum um 1,1% gefallen


Rückgang um 0,7% in der EU28

Im Oktober 2013 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber September 2013 im Euroraum (ER17) um 1,1% und in der EU28 um 0,7%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im September verringerte sich die Industrieproduktion im Euroraum um 0,2% und nahm in der EU28 um 0,1% zu.

Im Oktober 2013 erhöhte sich die Industrieproduktion gegenüber Oktober 2012 im Euroraum um 0,2% und in der EU28 um 0,8%.

Monatsvergleich

Im Oktober 2013 fiel die Produktion im Energiesektor gegenüber September 2013 im Euroraum um 4,0% und in der EU28 um 2,7%. Die Produktion von Gebrauchsgütern verringerte sich um 2,4% bzw. 1,5%. Die Produktion von Investitionsgütern ging im Euroraum um 1,3% und in der EU28 um 0,9% zurück. Die Produktion von Verbrauchsgütern sank um 0,9% bzw. 0,8%. Die Produktion von Vorleistungsgütern erhöhte sich im Euroraum um 0,4% und in der EU28 um 0,5%.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in zwölf Mitgliedstaaten und stieg in elf. Die größten Rückgänge meldeten Irland (-11,6%), Malta (-7,4%), die Niederlande (-3,5%) und Schweden (-1,4%) und die höchsten Anstiege Litauen (+2,2%), Dänemark (+1,8%), die Tschechische Republik und Rumänien (je +1,7%).

Jahresvergleich

Im Oktober 2013 stieg die Produktion von Vorleistungsgütern gegenüber Oktober 2012 im Euroraum um 1,6% und in der EU28 um 2,0%. Die Produktion von Investitionsgütern erhöhte sich um 1,2% bzw. 2,1%. Die Produktion von Verbrauchsgütern verringerte sich im Euroraum um 0,6% und in der EU28 um 0,2%. Die Produktion im Energiesektor sank um 3,4% bzw. 2,9%. Die Produktion von Gebrauchsgütern fiel im Euroraum um 5,4% und in der EU28 um 4,1%.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, stieg die Industrieproduktion in zwölf Mitgliedstaaten und fiel in elf. Die höchsten Anstiege meldeten Rumänien (+10,2%), Estland (+6,9%), Ungarn (+6,1%) und die Tschechische Republik (+6,0%) und die stärksten Rückgänge Malta (-13,9%), Irland (-7,5%), Schweden (-6,5%) und Griechenland (-5,3%).

Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/



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