|
Arbeitslosenquote des Euroraums bei 12,2%
Quote der EU27 bei 11,0%
Im Euroraum (ER17) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im April 2013 bei 12,2%, gegenüber 12,1% im
März4. In der EU27 lag die Arbeitslosenquote bei 11,0%, unverändert gegenüber dem vorherigen Monat. In
beiden Gebieten sind die Quoten im Vergleich zum April 2012 deutlich gestiegen; in jenem Monat hatten sie 11,2%
bzw. 10,3% betragen.
Eurostat schätzt, dass im April 2013 in der EU27 insgesamt 26,588 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren,
davon 19,375 Millionen im Euroraum. Gegenüber März 2013 stieg die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU27
um 104 000 und im Euroraum um 95 000. Gegenüber April 2012 nahm die Zahl der Arbeitslosen in der EU27 um
1,673 Millionen und im Euroraum um 1,644 Millionen zu.
Mitgliedstaaten
Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Österreich (4,9%), Deutschland (5,4%) und Luxemburg (5,6%) die
niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (27,0% im Februar 2013), Spanien
(26,8%) und Portugal (17,8%).
Die Arbeitslosenquote stieg über ein Jahr betrachtet in achtzehn Mitgliedstaaten und fiel in neun. Die höchsten
Anstiege meldeten Griechenland (von 21,9% auf 27,0% zwischen Februar 2012 und Februar 2013), Zypern (von
11,2% auf 15,6%), Spanien (von 24,4% auf 26,8%) und Portugal (von 15,4% auf 17,8%). Die höchsten
Rückgänge verzeichneten Lettland (von 15,5% auf 12,4% zwischen dem ersten Quartal 2012 und 2013), Estland
(von 10,6% auf 8,7% zwischen März 2012 und März 2013) und Irland (von 14,9% auf 13,5%).
Die Arbeitslosenquote in den USA lag im April 2013 bei 7,5%, gegenüber 7,6% im vorigen Monat und 8,1% im
April 2012.
Jugendarbeitslosigkeit
Im April 2013 waren in der EU27 5,627 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 3,624
Millionen im Euroraum. Gegenüber April 2012 stieg deren Zahl in der EU27 um 100 000 und im Euroraum um
188 000. Die Jugendarbeitslosenquote lag im April 2013 in der EU27 bei 23,5% und im Euroraum bei 24,4%. Im
April 2012 hatten die Quoten in beiden Gebieten 22,6% betragen. Die niedrigsten Quoten im April 2013
verzeichneten Deutschland (7,5%), Österreich (8,0%) und die Niederlande (10,6%), und die höchsten Quoten
meldeten Griechenland (62,5% im Februar 2013), Spanien (56,4%), Portugal (42,5%) und Italien (40,5%).
Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
|