|
Industrieproduktion im Euroraum um 2,5% gefallen
Rückgang um 2,3% in der EU27
Die saisonbereinigte Industrieproduktion fiel im September 2012 gegenüber August 2012 im Euroraum (ER17) um
2,5% und in der EU27 um 2,3%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Im August nahm die Produktion um 0,9% bzw. 0,5% zu.
Im September 2012 fiel die Industrieproduktion im Euroraum um 2,3% und in der EU27 um 2,7% gegenüber
September 2011.
Monatsvergleich
Gegenüber August 2012 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern im September 2012 im Euroraum um 4,3% und
in der EU27 um 3,7%. Die Produktion von Investitionsgütern ging um 3,0% bzw. 2,6% zurück. Die Produktion von
Verbrauchsgütern verringerte sich um 2,8% im Euroraum und um 2,1% in der EU27. Die Produktion von
Vorleistungsgütern fiel um 2,0% bzw. 1,7%. Die Produktion im Energiesektor fiel im Euroraum um 1,8% und in der
EU27 um 2,6%.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten achtzehn eine rückläufige und vier eine
ansteigende Industrieproduktion. In den Niederlanden blieb sie stabil. Die stärksten Rückgänge meldeten Irland
(-12,6%), Portugal (-12,0%), Griechenland (-4,4%), Schweden (-3,4%), Spanien und Lettland (je -2,8%) sowie
Frankreich (-2,7%). Die höchsten Anstiege verzeichneten Estland (+2,0%) und die Slowakei (+1,4%).
Jahresvergleich
Gegenüber September 2011 fiel die Produktion von Vorleistungsgütern im September 2012 im Euroraum um 4,0%
und in der EU27 um 4,1%. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm um 2,3% bzw. 1,8% ab. Die Produktion im
Energiesektor fiel um 1,6% im Euroraum und um 2,8% in der EU27. Die Produktion von Gebrauchsgütern ging um
1,2% bzw. 3,0% zurück. Die Produktion von Investitionsgütern wies einen Rückgang um 0,8% im Euroraum und
um 1,2% in der EU27 auf.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten siebzehn eine rückläufige und sechs eine
ansteigende Industrieproduktion. Die stärksten Rückgänge meldeten Irland (-12,8%), Portugal (-8,8%),
Griechenland (-7,5%), Spanien (-7,0%) und Italien (-4,8%). Die höchsten Anstiege verzeichneten die Slowakei
(+13,0%), Estland (+8,3%) und Litauen (+8,0%).
Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
|