Strabag - Strabag übernimmt AKH-Betriebsführung doch nicht

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Strabag übernimmt AKH-Betriebsführung doch nicht


Gespräche mit dem Gesundheitsdienstleister Viacama AG seien beendet worden



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Der Baukonzern Strabag wird die Betriebsführung des AKH Wien doch nicht übernehmen. Die entsprechenden Gespräche zwischen der Strabag und dem Gesundheitsdienstleister Viacama AG (vormals Vamed AG) seien beendet worden, teilten beide Parteien am Donnerstag mit. Im Oktober war bereits die gemeinsame Übernahme des gesamten Vamed-Kerngeschäfts (von dem die AKH-Betriebsführung ein Teil ist; Anm.) durch die Baukonzerne Porr und Strabag abgeblasen worden.

Die Strabag kündigte damals an, alleine über eine Übernahme der AKH-Betriebsführung weiterzuverhandeln. Porr erklärte dafür, die Vamed-Thermenbeteiligungen alleine zu kaufen - der Prozess hierzu sei weiter auf Schiene, erklärte ein Viacama-Sprecher gegenüber der APA. Wie heute bekannt wurde, bleibt die AKH-Betriebsführungsgesellschaft (VKMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H.) bei der Viacama, die wiederum eine Tochter des deutschen Gesundheitskonzerns Fresenius ist.

AKH-Betriebsführung bleibt bei Viacama

"VIACAMA führt das Betriebsführungsgeschäft am AKH gemäß dem bestehenden technischen Betriebsführungsvertrag in enger Partnerschaft mit der Stadt Wien fort", heißt es in der Aussendung des Unternehmens. Zu den Hintergründen für das Ende der Gespräche wollten sich beide Seiten nicht im Detail äußern.

Als im Oktober das Ende der gemeinsamen Übernahme durch Porr und Strabag verkündet wurde, hieß es, dass die Verhandlungen nicht "im angestrebten Zeitplan" abgeschlossen werden konnten und insbesondere "die Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörde" nicht vorlag. Der "Kurier" hatte zudem im August berichtet, dass man im Wiener Rathaus Bedenken habe, dass die beiden Baukonzerne durch einen Kauf der technischen Betriebsführung des AKH Wien sich Bauaufträge für bis 2030 geplante Sanierungen, Neu- und Zubauten im Wert von 1,4 Mrd. Euro sichern wollten.

Ursprünglich wollte sich Fresenius komplett von seiner Österreich-Tochter Vamed trennen. Im Februar wurde der Verkauf des internationalen Vamed-Projektgeschäfts Health Tech Engineering (HTE) an die Worldwide Hospitals Group (WWH) abgeschlossen. Die Vamed-Rehakliniken wurden im Herbst 2024 an den französischen Finanzinvestor PAI Partners veräußert. Das Krankenhausdienstleistungsgeschäft wurde in den Vamed-Mutterkonzern Fresenius eingegliedert. Die Vamed AG wurde laut Wirtschaftscompass im September in Viacama umbenannt.

spo/tpo/mik

ISIN AT000000STR1 WEB http://www.strabag.com http://www.vamed.at

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 WEB   http://www.oegb.at
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