Strabag - Strabag überschreitet 30-Milliarden-Euro-Marke beim Auftragsbestand

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Strabag überschreitet 30-Milliarden-Euro-Marke beim Auftragsbestand


Leistung nach neun Monaten um 6 Prozent auf 14,4 Mrd. Euro gestiegen - Prognose für 2025 leicht gesenkt, Margenziel im Gegenzug angehoben



Der börsennotierte Baukonzern Strabag hat in den ersten neun Monaten 2025 erneut kräftig zugelegt und erstmals in seiner Geschichte einen Auftragsbestand von mehr als 30 Mrd. Euro erreicht. Konkret stieg dieser um 24 Prozent auf 31,4 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Die Bauleistung erhöhte sich im selben Zeitraum um 6 Prozent auf 14,4 Mrd. Euro.
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Hoch 89,30 Tief 86,20 Vortag 87,60

Rund die Hälfte des Leistungszuwachses geht auf die Übernahme der australischen Georgiou Group zurück. Deutliche Steigerungen verzeichnete der Konzern in Polen, Tschechien und im deutschen Hoch- und Ingenieurbau, während es im Vereinigten Königreich aufgrund von Projektverschiebungen Rückgänge gab. In Deutschland dämpfte zudem die verspätete Budgetfreigabe nach der Bundestagswahl das lokale Straßenbaugeschäft.

Strabag baut Elektrolyse-Anlage für OMV

Den größten Beitrag zum Auftragsplus leisteten laut Strabag mehrere Großprojekte im Energie- und Wasserinfrastrukturbereich sowie im Bahnbau und bei High-Tech-Bauten. So erhielt der Konzern etwa in Deutschland den Zuschlag für einen Stromtrassen-Großauftrag und in Österreich für den Bau einer großen Elektrolyseanlage der OMV. Insgesamt summierten sich allein die Bahnbauaufträge heuer bereits auf über 1 Mrd. Euro.

Die Zahl der Beschäftigten stieg leicht um 2 Prozent auf durchschnittlich 79.863 Personen (Vollzeitäquivalente). Zuwächse gab es vor allem in Polen, Tschechien und Deutschland.

Leistungsprognose leicht gesenkt

Der Vorstand senkte die Leistungsprognose für 2025 leicht auf rund 20,5 Mrd. Euro - das sei aber immer noch ein Zuwachs von rund 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und eine Leistungssteigerung in allen operativen Segmenten, wird betont. Angehoben wird das Ziel für die EBIT-Marge auf mindestens 5,0 Prozent. Die Nettoinvestitionen sollen - wie in der "Strategie 2030" vorgesehen - weiterhin 1,4 Mrd. Euro nicht überschreiten. Vorstandschef Stefan Kratochwill erklärte, der Rekord-Auftragsbestand zeige die Stärke des Konzerns: "Unser Fokus auf Wachstumsmärkte wie Energie- und Wasserinfrastruktur, Mobilität und High-Tech-Bauten zahlt sich aus."

ivn/hel

ISIN AT000000STR1 WEB http://www.strabag.com

 ISIN  AT0000815402
 WEB   http://www.ubm.at



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