2Q25 EBITDA im Rahmen der Erwartungen, Österreich bleibt schwieriger Markt
Die Ergebnisse für das zweite Quartal 2025 fielen gemischt aus, wobei das EBITDA ohne Restrukturierungskosten den Erwartungen entsprach. Der Umsatz stieg um 4,1% auf EUR 1.370,3 Mio., was ausschließlich auf das internationale Geschäft zurückzuführen ist. In Österreich ging der Umsatz aufgrund geringerer Dienstleistungsumsätze um 1,1 % zurück. Ohne negative Einmaleffekte in Höhe von EUR 21 Mio. sank das EBITDA um 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Die geringere Equipment-Marge, höhere Werbeaufwendungen und produktbezogene Kosten gegenüber dem Vorjahr belasteten das EBITDA vor allem aufgrund hoher Subventionen in Österreich. Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich um 3,4% auf EUR 151,4 Mio. Telekom Austria verlangsamt derzeit den Ausbau des Glasfasernetzes in Österreich und treibt die Umstellung von niedrigen Bandbreiten auf 5G-Cubes voran.
Ausblick
Der Vorstand bestätigte den Ausblick für 2025 mit einem Umsatzwachstum von 2-3% im Jahresvergleich und CAPEX exkl. SpektrumInvestitionen in Höhe von rund EUR 800 Mio. Wir gehen davon aus, dass das EBITDA in Österreich unter Druck bleiben wird, insbesondere da Investitionen in Cubes nicht aktiviert, sondern als Aufwand erfasst werden. Der wachsende CEE-Markt dürfte jedoch den Rückgang in Österreich ausgleichen.