AMAG - AMAG meldet mehr Umsatz, aber deutlich weniger Gewinn im Halbjahr

AMAG

28,70 EUR -3,37 %
→ Chart → Stammdaten → Forum

AMAG meldet mehr Umsatz, aber deutlich weniger Gewinn im Halbjahr


Nettogewinn sank um 30 Prozent auf 23,4 Mio. Euro - Vor allem zweites Quartal schwächer - US-Zölle auf Aluminium belasten - Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt



Die AMAG Austria Metall AG hat im ersten Halbjahr 2025 deutlich schwächere Ergebniskennzahlen ausgewiesen als in der Vorjahresperiode. Der Nettogewinn sank um knapp 30 Prozent auf 23,4 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 38,8 Mio. Euro um 23,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Vor allem das zweite Quartal entwickelte sich schwach: Das EBIT halbierte sich auf 15,0 Mio. Euro, der Quartalsüberschuss sank um mehr als 64 Prozent auf 7,2 Mio. Euro.
28,70 EUR -3,37%
Hoch 29,70 Tief 28,00 Vortag 29,70

Belastet wurde das Ergebnis laut Unternehmen insbesondere durch gestiegene Energie- und Personalkosten sowie die seit Juni erhöhten US-Einfuhrzölle auf Aluminium. Während der Umsatz im Halbjahr infolge des höheren Aluminiumpreises und der gestiegenen Absatzmenge um 11,1 Prozent auf 786,2 Mio. Euro zulegte, reichten die Erlöse den Angaben zufolge nicht aus, um die zunehmenden Kosten in den Bereichen Rohstoffe, Gusslegierungen und Walzprodukte vollständig auszugleichen. Der operative Cashflow blieb mit 76,2 Mio. Euro stabil, der Free Cashflow verbesserte sich hingegen deutlich auf 49,1 Mio. Euro.

Gewinnprognose gesenkt

Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der Vorstand infolge der veränderten Rahmenbedingungen mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen EBITDA) zwischen 110 und 130 Mio. Euro - weniger als zuletzt erwartet. Vorstandschef Helmut Kaufmann betonte am Donnerstag laut Pressemitteilung die Notwendigkeit politischer Unterstützung angesichts der schwierigen Standort- und Handelsbedingungen.

"Die Auslastung konnte bislang auf einem stabilen Niveau gehalten werden, aber Ergebniseinbußen aufgrund von erhöhten Personal- und Energiekosten sowie den US-Zöllen können unmöglich kurzfristig kompensiert werden", so Kaufmann. "Es ist daher dringend notwendig, dass mit der US-Regierung eine tragfähige Einigung über die zukünftigen Handelsbedingungen getroffen wird, die österreichischen Standortbedingungen verbessert werden und die KV-Verhandler für die Herbstrunde Realitätssinn beweisen."

In den Segmenten Gießen und Walzen werde weiterhin mit Ergebnisdruck gerechnet, während sich die Verpackungsindustrie als positiver Faktor entwickle.

ivn/kre

ISIN AT00000AMAG3 WEB http://www.amag.at

 ISIN  AT0000815402
 WEB   http://www.ubm.at



ATX (Wiener Börse Index) : 5846.98 -0.1% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

BÖRSE-NEWS
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Kapital&Wert — Purgstaller als Vorstand bei Wiener Privatbank bestellt
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Agrana — Agrana - Erste Group erhöht Kursziel leicht von 12,5 auf 12,7 Euro
BAWAG — BAWAG will Irland-Übernahme in Q4 2026 oder Q1 2027 abschließen
Raiffeisen Bank International — RBI - Barclays erhöht Kursziel leicht von 39,0 auf 40,0 Euro
Erste Group Bank — Erste Group - Barclays erhöht Kursziel von 119 auf 123 Euro
BAWAG — BAWAG-Expansion schiebt Gewinn im 1. Quartal weiter an
BAWAG — # BAWAG-Nettogewinn in Q1 um 16 Prozent auf 232,3 Mio. Euro gestiegen
Fabasoft — Fabasoft beschließt Aktienrückkauf
Addiko Bank — Addiko-HV - Unzufriedenheit über Dividendenblockade
Allgemeines — Hipp-Rückruf - Ermittlung wegen Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
   [weitere News >>]