OMV reduziert Erdgastankstellen von 28 auf 18
Im April hatte die OMV bereits die Schließung aller
Wasserstoff-Tankstellen angekündigt - Deutlicher Ausbau bei
Stromladestationen
Während die Autoindustrie und Teile der Politik auf
Technologieoffenheit bei Kfz-Antrieben setzen, setzt die
Mineralölindustrie andere Taten. Wie die OMV am Mittwoch bekannt
gab, schließt sie zehn von 28 Erdgas-Tankstellen. Verwiesen wird
darauf, dass die Nachfrage nach Erdgasfahrzeugen in Österreich
weiterhin rückläufig sei. Von über 7,4 Millionen zugelassenen Kfz
seien nur rund 4.350 Erdgasfahrzeuge unterwegs.Hingegen wird der Ausbau von Elektro-Ladestationen deutlich voran
getrieben. Unter der Marke eMotion baut die OMV in Österreich,
Rumänien, der Slowakei und Ungarn ein flächendeckendes Netz von
schnellen und ultraschnellen Ladestationen. Bis 2030 sollen
insgesamt bis zu 5.000 eMotion-Ladestationen betrieben werden. Zum
Jahresende 2024 gab es in Österreich insgesamt 2.724 öffentlich
zugängliche Tankstellen, um 27 weniger als 2023. Die Zahl jener mit
Strom-Ladefunktion ist von 168 auf 230 angestiegen.
Bereits im April hatte die OMV angekündigt, sämtliche von ihr
betriebenen öffentlichen Wasserstoff-Tankstellen in Österreich zu
schließen. Der Betrieb in Wien sei bereits eingestellt. Im Lauf des
Sommers sollen nun die Standorte Graz, Innsbruck, Asten und Wiener
Neudorf dazukommen. Die OMV begründet den Schritt mit mangelnder
Wirtschaftlichkeit.
stf/ivn
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