Gute Ergebnisse im ersten Quartal 2025
Q1/2025 profitierte von Mengensteigerungen im Segment Walzen sowie höheren Aluminiumpreisen und Prämien im Segment Metall
Umsatzerlöse um rund +20 % auf 401,4 Mio. EUR preis- und mengenbedingt gesteigert (Q1/2024: 335,8 Mio. EUR)
EBITDA-Anstieg um rund +9 % auf 46,1 Mio. EUR (Q1/2024: 42,4 Mio. EUR)
Ergebnis nach Ertragsteuern bei 16,2 Mio. EUR und damit rund +22 % über dem Vorjahr (Q1/2024: 13,3 Mio. EUR)
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um über +40 % auf 51,1 Mio. EUR gesteigert (Q1/2024: 35,6 Mio. EUR)
Ausblick 2025: Q1 von US-Zöllen (25 % seit 12. März 2025 in Kraft) noch unwesentlich beeinflusst. Zunehmende negative Auswirkungen werden sich ab Q2/2025 zeigen. Aus heutiger Sicht kann ein Gesamtjahres-EBITDA von 110 Mio. EUR bis 140 Mio. EUR erzielt werden
Die AMAG Austria Metall AG konnte im ersten Quartal 2025 sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis Anstiege verzeichnen. Neben einem knapp +10%igen Absatzanstieg im Segment Walzen wirkten sich ein gestiegener Aluminiumpreis und höhere Prämien im Segment Metall positiv aus. Das schwierige Umfeld in der europäischen Automobilindustrie machte sich erwartungsgemäß im Segment Gießen bemerkbar.
Die Umsatzerlöse in der AMAG-Gruppe konnten infolge einer höheren Absatzmenge und eines höheren Aluminiumpreises um knapp +20 % auf 401,4 Mio. EUR gesteigert werden (Q1/2024: 335,8 Mio. EUR). Der Gesamtabsatz in Q1/2025 wurde um rund +6 % auf 110.800 Tonnen gesteigert (Q1/2024: 104.200 Tonnen).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um rund +9 % auf 46,1 Mio. EUR nach 42,4 Mio. EUR im ersten Quartal des Vorjahres.
Das Segment Metall erzielte im ersten Quartal 2025 ein EBITDA von 20,6 Mio. EUR (Q1/2024: 17,2 Mio. EUR) und profitierte von einer anhaltend stabilen Produktion in der kanadischen Elektrolyse Alouette. Ein gestiegenes Aluminiumpreisniveau konnte die negativen Einflüsse infolge des Tonerdepreisanstiegs im vierten Quartal 2024 überkompensieren. Zudem profitierte das Segment in Q1/2025 vom deutlichen US-Midwest-Prämienanstieg vor dem Inkrafttreten der US-Einfuhrzölle am 12. März 2025.
Im Segment Gießen spiegelte sich das schwierige Marktumfeld in der europäischen Automobilindustrie in der Ergebnisentwicklung wider. Infolge des geringeren Preisniveaus bei zugleich gestiegenen Energiekosten lag das erzielte EBITDA im ersten Quartal 2025 bei 0,9 Mio. EUR nach 2,2 Mio. EUR im Vorjahresvergleichsquartal.
Das Segment Walzen konnte im ersten Quartal 2025 Absatzanstiege bei industriellen Anwendungen und Verpackungsprodukten erzielen. Damit wurde der mengenmäßige Rückgang im Luftfahrt- und Wärmetauscherbereich sowie im sonstigen Transport (LKW) erfolgreich abgefedert. Das erzielte EBITDA lag bei 24,4 Mio. EUR nach 22,5 Mio. EUR im ersten Quartal 2024. Die weltweiten US-Einfuhrzölle auf Aluminiumprodukte von 25 % machen sich jedoch verstärkt in den Auftragseingängen bemerkbar und führen zu Produktmixverschiebungen sowie zu einem erhöhten Preisdruck.
Nach Berücksichtigung der Abschreibungen von 22,3 Mio. EUR (Q1/2024: 22,2 Mio. EUR) zeigt sich in der AMAG-Gruppe ein 18%iger Anstieg im Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) auf 23,8 Mio. EUR (Q1/2024: 20,2 Mio. EUR).
Das Ergebnis nach Ertragsteuern lag im ersten Quartal 2025 bei 16,2 Mio. EUR und war damit rund +22 % höher als im 1. Quartal des Vorjahres (13,3 Mio. EUR).
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit profitierte insbesondere vom hohen operativen Ergebnis und wurde um rund 44 % auf 51,1 Mio. EUR gesteigert (Q1/2024: 35,6 Mio. EUR). Veränderungen im Working Capital hoben sich per 31. März 2025 weitestgehend auf. Unter Berücksichtigung des Cashflows aus Investitionstätigkeit in Höhe von -16,8 Mio. EUR (Q1/2024: -26,0 Mio. EUR) konnte ein Free Cashflow von 34,4 Mio. EUR (Q1/2024: 9,6 Mio. EUR) generiert werden.
Die Nettofinanzverschuldung per 31. März 2025 verbesserte sich auf 356,1 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 382,3 Mio. EUR). Ebenfalls konnte per 31. März 2025 ein Anstieg bei den Zahlungsmittel und -äquivalenten auf 306,2 Mio. EUR verzeichnet werden (31. Dezember 2024: 278,8 Mio. EUR).