Q3/24 operative Zahlen treffen die Erwartungen, Ausblick 2024 bestätigt
Die Q3-Zahlen der Telekom Austria erfüllten auf EBITDA-Ebene annähernd die Erwartungen, während das Nettoergebnis unter dem Konsensus lag. In Summe steigerte die TA ihren Umsatz im 3. Quartal um 2,1% auf EUR 1,35 Mrd. was hauptsächlich den Ländern Kroatien, Weißrussland und Bulgarien zuzuschreiben ist. In Österreich wurden die Subventionen sowohl für die Akquisition als auch für die Kundenbindung erhöht, um dem intensiven Wettbewerb zu begegnen. Auf Gruppenebene stiegen die Dienstleistungsumsätze im Jahresvergleich um 3,1%, während die Geräteumsätze im Jahresvergleich um 4,4% zurückgingen. Letzteres war hauptsächlich auf Österreich zurückzuführen. Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich um 6,2% auf EUR 569,0 Mio., da die höheren Personal- und Netzwartungskosten durch die Tarifindexierung und niedrigere Energiekosten mehr als ausgeglichen wurden. Das Nettoergebnis fiel hingegen um 10,8% auf EUR 177,7 Mio., hauptsächlich aufgrund höherer Abschreibungen nach dem Spin-off.
Ausblick
Das Management bestätigte den Ausblick für 2024 mit einem Umsatzwachstum von 3-4% im Jahresvergleich, wobei das untere Ende der Bandbreite anvisiert wird. Bei den Investitionen werden CAPEX von EUR 800 Mio. erwartet (exkl. Spektruminvestitionen). Positiv bei den Q3-Zahlen hervorzuheben ist, dass die TA trotz höherer Subventionen auf dem österreichischen Markt ihre Konzern-EBITDA-Marge steigern konnte. Es wird ein paar Quartale dauern, bis sich die Investitionen in den heimischen Markt auszahlen. Auch Weißrussland zeigte sich stärker als von uns erwartet. Insgesamt erwarten wir eine neutrale Marktreaktion auf die vorgelegten Quartalszahlen.