Warimpex nach drei Quartalen mit weniger Gewinn, aber mehr Umsatz
Höherer Vermietungsgrad in Polen stützt Umsatz - Ergebnis aus
Abschreibungen und Wertänderungen belasten Gewinn
Der auf Büros und Hotels spezialisierte Wiener
Immobilienentwickler Warimpex hat heuer in drei Quartalen weniger
Gewinn, aber mehr Umsatz erzielt. Unterm Strich stand ein
Periodenergebnis von 3,2 Mio. Euro, nach 13,6 Mio. Euro im
Vorjahreszeitraum, das entspricht einem Minus von 76 Prozent. Der
Umsatz stieg dagegen um 16 Prozent auf 37,5 Mio. Euro."Zurückzuführen ist dies auf gestiegene Umsatzerlöse aus einem
höheren Vermietungsgrad der polnischen Büroimmobilien sowie dem seit
Jänner 2023 vollvermieteten Avior Tower in St. Petersburg," schreibt
das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung. Immobilienverkäufe
seien dagegen ausgeblieben.
Von der Umsatzsteigerung profitierte auch das Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das um 5 Prozent auf
16,7 Mio. Euro zulegte. Das operative Ergebnis (EBIT) ging dagegen
um 31 Prozent auf 14,7 Mio. Euro zurück. Belastet wurde es durch das
Ergebnis aus Abschreibungen und Wertänderungen, das von plus 5,5
Mio. Euro auf minus 2,0 Mio. Euro drehte.
Wegen niedrigerer Wechselkursgewinne und eines höheren
Zinsaufwandes sackte zudem das Finanzergebnis von minus 5,6 Mio.
Euro auf minus 8,9 Mio. Euro ab. Das Zinsänderungsrisiko sei jedoch
"überschaubar", da nur ein Fünftel der Finanzverbindlichkeiten eine
variable Verzinsung aufweisen würden, so das Unternehmen.
Für das Gesamtjahr legt das Managent den Fokus auf das
"Vorantreiben der Projekte auf vorhandenen Grundstücksreserven", so
der Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch laut Aussendung. Genau
beobachtet werden zudem die geopolitischen Entwicklungen und deren
Auswirkungen wie Steigerungen bei Preisen und Zinsen.
bel/kre
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