Raiffeisen Bank International - Raiffeisen Russland: Keine neuen Fremdwährungskonten für Firmenkunden

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Raiffeisen Russland: Keine neuen Fremdwährungskonten für Firmenkunden


Zweite Einschränkung des Fremdwährungsgeschäfts innerhalb weniger Tage



Die Russland-Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) eröffnet vorübergehend keine neuen und weiteren Fremdwährungskonten für Firmenkunden, berichtete am Freitagnachmittag die russische Tageszeitung "Kommersant" auf ihrer Homepage. Nach der vor wenigen Tagen verkündeten Erhöhung der Mindestsumme für Auslandsüberweisungen bei Privatkunden begrenzt die Bank somit ein weiteres Mal ihr zuletzt sehr erfolgreiches Geschäft mit Überweisungen aus und nach Russland.
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Hoch 44,74 Tief 43,26 Vortag 44,40

"Die Bank hat viele Anträge auf Kontoeröffnungen erhalten, und angesichts der aktuellen Verschärfung der Vorschriften, einschließlich der Überprüfung von Fremdwährungszahlungen durch die Korrespondenzbanken, konzentriert sich die Bank auf die Arbeit mit dem bestehenden Geschäftsvolumen und stellt sicher, dass Fremdwährungszahlungen in Übereinstimmung mit den aktuellen Vorschriften in Russland und im Rahmen der üblichen Bankpraktiken erfolgen", bestätigte der APA eine RBI-Sprecherin in Wien.

Mit Vorgaben von Korrespondenzbanken im Ausland, dazu zählt auch die Mutterbank RBI in Wien, war zuletzt auch begründet worden, dass Privatkunden der russischen Raiffeisenbank ab dem 6. März nur noch Summen höher als 10.000 Euro oder Dollar ins Ausland überweisen können.

Die russische Raiffeisenbank, die laut RBI-Angaben wegen der Sanktionierung anderer Banken mittlerweile 25 Prozent der Euroüberweisungen nach Russland sowie 30 Prozent der Euro- und Dollarüberweisungen aus Russland im SWIFT-System abwickelt, verzichtet mit diesem Verzicht auf neue Fremdwährungskonten von Firmenkunden jedenfalls auf Einnahmen. Abgesehen von beträchtlichen Spesen, die Kunden für internationale Überweisungen bezahlen müssen, profitiert die Bank auch von intern festgesetzten Wechselkursen: Im Online-Banking der russischen Raiffeisenbank kostete ein Euro am Freitagnachmittag 83,35 Rubel und bekam man für einen Euro 76,81 Rubel. In Moskauer Wechselstuben waren laut dem Fachmedium banki.ru Euro zur gleichen Zeit für 81,70 oder mehr Rubel zu kaufen und für 81,21 oder weniger Rubel zu verkaufen. Der offizielle Kurs der russischen Zentralbank betrug 80,19 Rubel für einen Euro.

hgh/bel

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