ams Osram - 4Q22-Ergebnis im Rahmen der Erwartungen, schwacher Ausblick für das 1. Quartal 2023 belastet

AMS OSRAM

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4Q22-Ergebnis im Rahmen der Erwartungen, schwacher Ausblick für das 1. Quartal 2023 belastet



ams OSRAM lag mit seinen Q4-Ergebnissen umsatz- und profitabilitätsseitig im Rahmen unserer Erwartungen. Im Abschlussquartal entwickelte sich das Automobilgeschäft voll im Rahmen der Erwartungen, einschließlich saisonaler Effekte, während sich Lagerbestandsanpassungen in der Branche fortsetzten. Das Geschäft in den Bereichen Consumer, Industrial und Medical zeigte im Berichtsquartal eine insgesamt gedämpfte Entwicklung, die den negativen Konjunkturtrend sowie negative Einflüsse auf die Nachfrage von Großkunden aufgrund von Covid-19 in China widerspiegelte. Der Umsatz sank im 4. Quartal leicht um 4.2% auf EUR 1,18 Mrd. Das bereinigte EBIT lag mit EUR 86 Mio. (-27% j/j) und einer EBIT-Marge von 7,3% in der Mitte der erwarteten Spanne.

Für das 1. Quartal 2023 sieht ams OSRAM ein geschwächtes Nachfrageumfeld in wichtigen Märkten, da negative konjunkturelle Trends weiter zu sichtbaren Marktkorrekturen führen. Die Gesamtnachfragesituation in den Automotive-Märkten des Unternehmens bleibt gedämpft, während die La gerbestandsanpassungen gewisse Anzeichen einer Stabilisierung zeigen. Für das 1. Quartal 2023 erwartet ams OSRAM einen Gruppenumsatz von EUR 900-1.000 Mio. und eine bereinigte operative (EBIT) Marge von 4-7%.

Des Weiteren wird Alexander Everke nach sieben Jahren an der Spitze von ams OSRAM mit Wirkung zum 31. März 2023 als CEO zurücktreten. Aldo Kamper wird am 1. April 2023 die CEO-Position bei ams OSRAM übernehmen (vormals CEO der Leoni AG, Nürnberg). Ausblick. In Anbetracht des aktuell schwierigen Umfelds und der laufenden Umstrukturierung von ams OSRAM scheint das Ergebnis für das 4Q22 ein solides Quartal zu sein. Der Ausblick für das 1. Quartal 2023 war jedoch enttäuschend und liegt unter den Markterwartungen. Mit einer Bewertung für FY24e von 4-4.2x adj. EBITDA liegt ams Osram deutlich unter den europäischen Halbleiter-Konkurrenten Infineon / STMicro / NXP mit 8,3x / 5,5x / 11,2x. Wir gehen nicht davon aus, dass diese Lücke sofort geschlossen wird, weisen aber darauf hin, dass die Aktie ein erhebliches Aufholpotenzial hat, sobald erste Anzeichen von Verbesserungen sichtbar werden (möglicherweise noch in diesem Jahr). Wir bestätigen unsere Kaufempfehlung, auch wenn wir ein gewisses negatives Revisionspotenzial für unsere Schätzungen sehen.



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