RBI prüft für Russland alle Optionen bis hin zum Ausstieg
Strobl: Noch die dagewesene Situation veranlasst Bank, ihre
Position zu überdenken
Für die Raiffeisen Bank International
(RBI) spitzt sich die Lage in Russland immer weiter zu. Die Bank
prüft nun alle Optionen für das Geschäft in dem Land - "bis hin zu
einem sorgfältig gesteuerten Ausstieg aus der Raiffeisenbank in
Russland", so RBI-Chef Johann Strobl in einer Aussendung vom
Donnerstag. "Diese noch nie dagewesene Situation veranlasst die RBI,
ihre Position in Russland zu überdenken."Die RBI und ihre Töchter würden weiterhin "in Übereinstimmung mit
den lokalen und internationalen Sanktionsgesetzen" agieren. Zudem
wies die Bank darauf hin, dass die Töchter eigenfinanziert und gut
kapitalisiert seien.
Die RBI ist in Russland stark investiert. Das Geschäft in dem
Land machte zuletzt fast ein Drittel des Nettogewinns der Gruppe
aus. 2,4 Mrd. Euro an Eigenkapital stecken in der Tochter, das
Kreditvolumen liegt bei 11,6 Mrd. Euro. Das Gesamtexposure liegt bei
22,9 Mrd. Euro.
bel/itz
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