Mehr s-Immo-Halbjahresgewinn - CA-Immo-Verkaufserlös wird investiert
Nettoergebnis stieg von 16 auf 137 Mio. Euro,
Immo-Bewertungsergebnis von 10 auf 132 Mio. Euro - Erlös von
brutto 220 Mio. Euro aus Ausstieg aus der CA Immo wird in
Immobilien gesteckt
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Details zum Geschäftsverlauf und zum CA-Immo-Verkaufserlös
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Dank einer deutlich höheren Bewertung ihrer
Immobilien hat die s Immo im ersten Halbjahr den Nettogewinn stark
steigern können. Das Periodenergebnis wuchs im Jahresabstand von
16,1 Mio. auf 137,3 Mio. Euro, nachdem das Ergebnis aus der
Immo-Bewertung von 10,2 Mio. auf 131,5 Mio. Euro geklettert ist. Die
Mieterlöse stiegen von 60,6 Mio. auf 63,9 Mio. Euro, die
Cash-Generierungs-Größe FFO I legte von 17,4 Mio. auf 25,6 Mio.
Euro, teilte die s Immo am Freitag mit.
Beim Periodenergebnis liege man damit nach dem sehr starken
Halbjahr wieder auf Vor-Covid-Niveau. Zudem habe man mit dem Verkauf
der CA-Immo-Aktien im Juli einen wichtigen Schritt in Richtung
langfristiger Steigerung des Cashflow gesetzt, erklärte
Vorstandschef Bruno Ettenauer in einer Aussendung. Veräußert hat die
s Immo ihren 5,96-prozentigen Anteil an den CA-Immo-Haupteigentümer
Starwood Capital für 37 Euro je Aktie. Aus dem Verkauf lukrierte die
s Immo rund 230 Mio. Euro Mittelzufluss vor Steuern, über den
gesamten Investment-Zeitraum lag der Veräußerungserfolg bei knapp
100 Mio. Euro. Diese Mittel will man nun für direkte
Immo-Investments nutzen: "Wir prüfen aktuell sehr intensiv
Ankaufsmöglichkeiten", vor allem in Budapest und Bukarest sei man in
Gesprächen, so s-Immo-Vorstand Herwig Teufelsdorfer. Ziel sei der
Erwerb von Immobilien, die unmittelbar Cashflow erwirtschaften und
Ergebnisbeiträge liefern.
Rund 72 Prozent der Immo-Wertsteigerungen bis Juni resultierten
aus dem deutschen Portfolio, rund 22 Prozent aus Immobilien in
Österreich und etwa 6 Prozent aus dem Segment CEE. In der Folge
stieg auch das Betriebsergebnis (EBIT) signifikant von 41,8 Mio. auf
166,3 Mio. Euro an. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, dass sich
das nach Regionen und Nutzungsarten diversifizierte Portfolio in
Krisenzeiten gut bewähre, so s-Immo-Vorstand Friedrich Wachernig.
Das Immo-Portfolio der s Immo bestand per 30. Juni aus 363 (Ende
2020: 358) Objekten mit 2,71 (2,48) Mrd. Euro Buchwert und einer
vermietbaren Gesamtnutzfläche (inkl. Potenzialprojekte) von
weiterhin rund 1,3 Mio. m2. Der Vermietungsgrad lag zuletzt bei 93,2
Prozent, die Gesamt-Mietrendite bei 5,0 Prozent. Nach Buchwert
betrachtet stellten die Objekte in Österreich 18 Prozent, die
deutschen 49 Prozent und jene in CEE 33 Prozent. Die Mieterlöse
stammten zu 72 Prozent aus der Nutzungsart Gewerbe (Büro,
Geschäfte), zu 27 Prozent aus Wohnen, zu 1,4 Prozent aus Hotels.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Jahresabstand deutlich von
-21,8 Mio. auf -2,2 Mio. Euro. Grund waren vor allem die
Dividendenerträge für die Veranlagung in die CA-Immo-Anteile, die
erst im zweiten Halbjahr 2020 zur Auszahlung gelangt waren, sowie
deutlich bessere Derivatbewertungen, positive Wechselkurseffekte und
mehr At-equity-Ergebnisse.
sp/cri
ISIN AT0000652250
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