Hausdurchsuchung bei Immofinanz-Chef Pecik im Herbst 2020
Pecik: Dürfte sich um eine Verwechslung mit meinem Sohn
handeln
Beim Immobilien-Großinvestor und Immofinanz-Chef
Ronny Pecik gab es im Herbst des Vorjahres eine Hausdurchsuchung
wegen des Verdachtes des Insiderhandels, Pecik selbst spricht von
einer Verwechslung. Wie die "Presse" berichtet, fand im September
gleich an mehreren Adressen eine Nachschau statt, ermittelt werde
auch gegen weitere Personen. Die Finanzmarktaufsicht wollte sich
gegenüber der Zeitung dazu nicht äußern.Gegenüber dem Magazin "Börsianer" sprach Pecik von einer
Verwechslung mit seinem Sohn, die "möglicherweise zu Verwirrungen
führte, die in Amtshandlungen der Finanzmarktaufsicht mündeten". Er
habe sich kooperativ verhalten und dargelegt, dass er "stets im
Einklang mit den anwendbaren kapitalmarktrechtlichen Vorschriften
gehandelt hat". Pecik habe die Einstellung des Verfahrens gegen
seine Person beantragt, so der "Börsianer".
Laut "Presse" geht es um Geschäfte rund um die Immofinanz und die
S Immo. Beide Immobilienkonzerne sind gegenseitig aneinander
beteiligt. Erst vor zwei Tagen gab es ein Übernahmeangebot der
Immofinanz AG für Aktien der S Immo.
(Schluss) stf/ivn
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