Bet-at-home in den ersten drei Quartalen 2020 mit weniger Erlös
Corona traf Online-Anbieter hauptsächlich im Sportbereich,
Glücksspiel von Krise unberührt
Der börsennotierte Online-Wett- und
-Glücksspielanbieter bet-at-home hat in den ersten drei Quartalen
2020 weniger erlöst und auch weniger verdient. Der Bereich
Glücksspiel war von der Coronakrise "nicht negativ betroffen", wie
der Konzern mit österreichischen Wurzeln am Montag betonte. Im
massiv unter den Pandemiebekämpfungsmaßnahmen leidenden Sportbereich
kam bet-at-home zugute, dass im Sommer wieder internationale
Tennisturniere ausgetragen wurden.Tennis ist nach Fußball für bet-at-home der zweitwichtigste
Umsatzträger bei den Sportwetten. Das Wett- und Spielvolumen ging in
den ersten neun Monaten auf 2,1 Mrd. Euro zurück, nach 2,4 Mrd. Euro
im Vergleichszeitraum 2019. Der Bruttospielertrag schrumpfte wegen
Corona und strengerer Zockregeln in einigen Ländern von 107 Mio. auf
93 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) von 27 Mio. auf 23 Mio. Euro. Im dritten Quartal fiel das
EBITDA mit 7,2 Mio. Euro deutlich besser aus als im
Vorjahreszeitraum (5,6 Mio.).
An der Prognose für das Gesamtjahr 2020 hält der Vorstand fest,
er erwartet einen Bruttospielertrag von 120 Mio. bis 132 Mio. Euro
und ein EBITDA von 23 Mio. bis 27 Mio. Euro.
(Schluss) snu/ivn
ISIN DE000A0DNAY5
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