ams steigt mit Partnern ins Geschäft mit Antikörpertests ein
Technologieentwicklung gemeinsam mit deutscher Senova -
Partnerschaft mit Jabil Healthcare für Massenproduktion -
Produktion soll bis September starten
Der steirische Chip- und Sensorenhersteller ams
steigt ins Geschäft mit Antikörpertests ein und holt sich dafür
Partnerunternehmen ins Boot. Gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen
Senova soll die Technologie für einen dezentralen
"point-of-care"-Antikörpertest entwickelt werden, wie ams am Freitag
bekanntgab."Im Gegensatz zur etablierten PCR-Methode kann das Testkit
kostengünstig in Arztpraxen und anderen dezentralen
Diagnostiksituationen ("point-of-care") eingesetzt werden", hieß es
am Freitag in einer Aussendung des Unternehmens. Erste Tests, bei
denen die Auslesetechnologie von ams in Kombination mit den
Senova-Kits getestet wurden, seien erfolgreich gewesen.
Um eine rasche Massenproduktion sichern zu können, werde zudem
das US-Unternehmen Jabil Healthcare, ein "führender Anbieter von
Produktlösungen für das Gesundheitswesen" als Partner dazugeholt.
Bis September 2020 wolle man die Produktion aufnehmen, so das
Unternehmen.
"Dieses Gemeinschaftsprojekt bietet die großartige Gelegenheit,
eine neue Generation von dezentralen Tests zur Verfügung zu stellen,
die grundlegende Verbesserungen der Genauigkeit bieten und zugleich
viel besser gehandhabt werden können. Ein digitales
Antikörper-Testkit für Covid-19 wird das nächste wichtige Element
sein, um Gesundheitsdienstleister weltweit in der aktuellen
Situation zu unterstützen"" sagte Hans Hermann Söffing, CEO von
Senova, laut Aussendung.
(Schluss) bel/cri
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