Conwert im 1. Halbjahr 2017 mit Ergebniseinrückgang von 16 Prozent
Ausblick stabil - Fokussierung auf Kerngeschäft lässt
Bilanzsumme um 9,5 Prozent schmelzen
Die Wiener Immobilienfirma conwert blickt auf ein
schwieriges 1. Halbjahr 2017 zurück. Die Vermieterlöse gaben um 13,1
Prozent auf 93 Mio. Euro nach, während es bei den
Personalaufwendungen ein Plus von 19,5 Prozent gab. Das
Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um 16,1 Prozent auf 122,5
Mio. Euro, das Vorsteuerergebnis reduzierte sich um 12,7 Prozent auf
89,5 Mio. Euro.Besonders deutlich war der Rückgang bei den kurzfristigen
Vermögenswerten (-31,5 Prozent auf 426,7 Mio. Euro). Gleichzeitig
ging aber auch die Summe der kurzfristigen Schulden um 30,9 Prozent
auf 337,4 Mio. Euro zurück.
Die Bilanzsumme von conwert in Höhe von 2,7 Mio. Euro gab zum 30.
Juni 2017 gegenüber dem Jahresende 2016 um 9,5 Prozent nach. "Dieser
Rückgang ist auf Verkäufe von Immobilien zurückzuführen, die im Zuge
der Fokussierung auf die strategischen Kernbereiche des Unternehmens
veräußert wurden", teilte das Unternehmen dazu am Montag mit.
Zum Ausblick hieß es: "Die Optimierung der Bewirtschaftung des
Immobilienbestands, die Steigerung der Mieteinnahmen sowie der
Verkauf von Immobilien die zum Nicht-Kernportfolio zählen werden
konsequent fortgesetzt. Wir halten am Ausblick fest und erwarten für
das Gesamtjahr 2017 Verkaufserlöse im Volumen von 400 bis 450 Mio.
Euro.
(Schluss) stf/ggr
ISIN AT0000697750
WEB http://www.conwert.at