Andritz erwartet nun leichten Umsatzrückgang 2017
Umsatzminus im zweiten Quartal von 5,6 Prozent - EBITA-Marge
soll aus heutiger Sicht zumindest das Niveau des Vorjahres
erreichen
Der steirische Anlagenbauer Andritz revidiert
seine Umsatzprognose und geht nun von einem leicht rückläufigen
Umsatz im Jahr 2017 aus. Im zweiten Quartal ging der Umsatz wegen
weniger Geschäft im Bereich Hydro sowie "Pulp & Paper" um 5,6
Prozent auf 1,39 Mrd. Euro zurück. Im ersten Halbjahr ergab sich im
Vergleich zur Vorjahresperiode noch ein kleines Plus von 0,6 Prozent
auf 2,78 Mrd. Euro.Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden
Anteilen) stieg im zweiten Quartal um 0,1 Prozent auf 67,8 Mio. Euro
und im ersten Halbjahr um 8,8 Prozent auf 130,8 Mio. Euro. "Wir sind
mit der Entwicklung im 1. Halbjahr insgesamt zufrieden, auch wenn
wir nicht in allen unseren Geschäftsbereichen unsere Ziele erreichen
konnten", kommentierte Andritz-Chef Wolfgang Leitner das
Halbjahresergebnis am Freitag in einer Aussendung. Bei der Projekt-
und Investitionstätigkeit erwarte man "keine wesentlichen Änderungen
bis zum Jahresende". Die Rentabilität (EBITA-Marge) soll aus
heutiger Sicht zumindest das Niveau des Vorjahres erreichen.
Der Auftragsstand per Ende Juni lag bei 6,85 Mrd. Euro, ein Plus
von 0,9 Prozent gegenüber Ende Dezember 2016. Die Zahl der
Mitarbeiter sank im ersten Halbjahr um 1,3 Prozent auf 25.390.
(Schluss Auftakt/Ausführlicher Bericht folgt nach PK) cri/cs/cam
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