RBI bringt Visa-Transaktion 97 Mio. positiven Vorsteuergewinn-Effekt
Durch Barzahlung beim Closing aus der Übernahme von Visa
Europe Ltd. durch Visa Inc.
Der Raiffeisen Bank International AG (RBI) wird das
noch für das 2. Quartal erwartete Closing der Visa-Transaktion einen
positiven Vorsteuergewinn-Effekt von 97 Mio. Euro bescheren. Noch im
laufenden Vierteljahr soll der Effekt aus der Barzahlung in der
Position Ergebnis aus Finanzinvestitionen verbucht werden, teilte
die RBI am Dienstag mit.Im November 2015 hat Visa Inc. die Übernahme von Visa Europe Ltd.
bekannt gegeben. Nun liegen alle regulatorischen Genehmigungen vor.
Zuvor war Visa Europe Ltd. im Eigentum ihrer direkten Mitglieder,
darunter auch 9 Einheiten innerhalb des RBI-Konzerns. Der Kaufpreis
wird in drei Tranchen gezahlt: Eine Barzahlung bei Closing, eine
Übertragung von Vorzugsaktien von Visa Inc. bei Closing und eine
weitere Barzahlung 2019. Die Bewertung der anderen beiden Tranchen
erfolgt noch im Juni. Der daraus resultierende Effekt wird im Zuge
des RBI-Halbjahresergebnisses 2016 bekanntgegeben.
Die Barzahlung dieses Sondereffekts wird sich laut RBI wie folgt
aufteilen (jeweils ohne Steuereffekte, gerundet): Slowakei: 22 Mio.
Euro, Rumänien 15 Mio. Euro, Tschechien 14 Mio. Euro, Polen 13 Mio.
Euro, RBI-Konzernzentrale 11 Mio. Euro, Kroatien 7 Mio. Euro,
Bulgarien 5 Mio. Euro, Ungarn 4 Mio. Euro, Zuno 3 Mio. Euro.
Der Cash-Anteil der Transaktion werde bei Closing einen
geringfügig positiven Effekt (ohne Steuern) auf die CET1 Ratio
(transitional und fully loaded) der RBI haben, da der überwiegende
Cash-Anteil bereits 2015 im Eigenkapital in Sonstiges Ergebnis
gebucht wurde. Nach Bekanntgabe der Übernahme im Jahr 2015 hat RBI
die Buchwerte der Anteile an der Visa Europe Ltd. auf die Höhe der
für das Closing angekündigten Barzahlung erhöht.
(Schluss) sp/kre
ISIN AT0000606306 US92826C8394
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