RBI - Gewinn im ersten Quartal um mehr als ein Drittel gesteigert
Konzernergebnis stieg auf 114 Mio. Euro - Ausblick bestätigt:
Kreditrisiko-Vorsorgen heuer unter Niveau von 2015 - Sevelda:
Turnaround in Ungarn und Ukraine
Die Raiffeisen Bank International hat ihr
Konzernergebnis im 1. Quartal 2016 auf 114 Mio. Euro verbessert,
nach 83 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das teilte die
RBI am Dienstagabend überraschend mit - geplant war die
Veröffentlichung des Zwischenberichts für Donnerstag.Das Ergebnis vor Steuern lag mit 229 Mio. Euro um 22 Prozent über
dem Vergleichswert des Vorjahres, das Ergebnis nach Steuern legte um
38 Prozent auf 138 Mio. Euro zu.
"Insgesamt handelt es sich um ein zufriedenstellendes Ergebnis,
denn auch das erste Quartal stand unter dem Eindruck des anhaltenden
Niedrigzinsumfelds", sagte RBI-Chef Karl Sevelda laut Aussendung.
Eine Trendwende bei der Zinspolitik sei nicht in Sicht. Einen
Großteil der regulatorischen Kosten für das Gesamtjahr 2016 habe man
bereits im ersten Quartal verbucht.
"Erfreulich sind insbesondere die positiven Ergebnisse in Ungarn
und der Ukraine", sagte Sevelda. "Ich rechne damit, dass diese
beiden Länder den Turnaround geschafft haben und auch für das
Gesamtjahr 2016 positive Ergebnisse liefern."
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sind im
Quartalsvergleich um 77 Prozent oder 364 Mio. auf 106 Mio. Euro
gesunken - allerdings sei die hohe Differenz saisonal bedingt, heißt
es. Im Gesamtjahr sollen die Risikovorsorgen unter dem Niveau von
2015 (1,264 Mrd. Euro) bleiben.
(Schluss) ivn
ISIN AT0000606306
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