RBI 2015 mit Konzerngewinn von 379 Mio. Euro
Nach 617 Mio. Euro Verlust 2014 - Nettodotierung der
Kreditrisikovorsorgen sank 2015 um rund 28 Prozent -
Verkaufsprozess in Polen wird fortgesetzt
Die Raiffeisenbank International (RBI) weist für
2015 einen Konzerngewinn von 379 Mio. Euro aus, nach einem Verlust
von 617 Mio. Euro 2014. Das Ergebnis vor Steuern betrug plus 711
Mio. Euro, nach minus 105 Mio. Euro, teilte die RBI am Mittwoch mit.
Der Verkaufsprozess in Polen werde trotz Gegenwinds - Bankenabgabe
und Frankenportfolio - fortgesetzt.Die Nettodotierungen für Kreditrisikovorsorgen sanken um 27,8
Prozent auf 1,264 Mrd. Euro, teilte die RBI im Vorfeld der heutigen
Bilanzpressekonferenz mit. Die Kernkapitalquote CET1 (fully loaded)
stieg um 1,5 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent. Eine Dividende ist für
2015 nicht geplant.
Im vierten Quartal wurde ein Konzernverlust von 83 Mio. Euro
verzeichnet, nach einem Gewinn von 186 Mio. Euro im dritten Quartal.
Im Ausblick heißt es, die RBI strebe bis Ende 2017 eine CET1
Ratio (fully loaded) von mindestens 12 Prozent und eine
Eigenmittelquote (fully loaded) von mindestens 16 Prozent an.
Die Kostenbasis solle nach Umsetzung der Anfang 2015 festgelegten
strategischen Maßnahmen um rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2014
liegen. 2015 betrugen die Verwaltungsaufwendungen 2,9 Mrd. Euro,
nach 3,02 Mrd. Euro 2014.
Für 2016 werde erwartet, dass die Nettodotierungen zu
Kreditrisikovorsorgen unter dem Niveau von 2015 und die
Verwaltungsaufwendungen leicht unter Vorjahresniveau liegen.
(Schluss) itz/gru
ISIN AT0000606306
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