Vorstand will RZB-Gruppe aus negativen Schlagzeilen bringen
"Transformation Office" für neue Aufstellung der Gruppe auf
Bundesebene
Bei Raiffeisen stehen massive Konzernumbauschritte
an. Ein neues "Transformation Office" soll die gesamte
Weiterentwicklung der Raiffeisen-Bankengruppe auf Bundesebene
begleiten, berichtet RZB-Vorstand Michael Höllerer in der
"Raiffeisen Zeitung".Ziel sei es, die Unternehmensgruppe "für die nächsten Jahrzehnte
bestmöglich aufzustellen", wie Höllerer sagt. Das bedeute
Veränderung. Er wolle diese "Zukunftsdiskussion" allerdings nicht
immer sofort auf Strukturen, Sektorstufen und Personen
heruntergebrochen sehen.
Sein Fokus liege neben der Digitalisierung auf den
Kapitalanforderungen, um so die regulatorischen Anforderungen zu
meistern, wird Höllerer zu den Schwerpunkten der nächsten Monate
zitiert. Die Verbundunternehmen sollen noch mehr zu
Produktlieferanten für die Raiffeisenbanken werden. "In der RZB
setzen wir zudem gerade ein Kostenprogramm auf." Das alles solle
"einen Beitrag leisten, dass die RZB-Gruppe gemeinsam mit der RBI
wieder in positive Schlagzeilen kommt - intern wie extern", sagt der
Vorstand.
Zu den seit langem erwarteten Fusionen äußert sich Höllerer in
der Raiffeisen-Zeitung nicht. Allgemein wird eine Fusion der
börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI) mit ihrer
Mehrheitsaktionärin Raiffeisen Zentralbank (RZB) erwartet, es könnte
dabei wie berichtet auch die eine oder andere Raiffeisenlandesbank
im Boot sein, in informierten Kreisen war für den Anfang bisher
hauptsächlich von der RLB Niederösterreich-Wien die Rede.
(Schluss) rf/kre
ISIN AT0000606306
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