Telekom Austria - ÖBIB-Chefin: Geld für Telekom-Kapitalerhöhung wäre leicht zu besorgen

TELEKOM AUSTRIA

9,80 EUR +3,16 %
→ Chart → Stammdaten → Forum

ÖBIB-Chefin: Geld für Telekom-Kapitalerhöhung wäre leicht zu besorgen


Entscheidung darüber aber Aufgabe der Politik - Oberndorfer: Habe keinen Auftrag zu privatisieren oder Anteile zu erwerben - Casag-Auslandsaktivitäten "schwer zu managen"



Falls nötig wäre für die Republik Österreich das Geld für eine Telekom-Austria-Kapitalerhöhung sehr rasch am Markt aufzutreiben - zu entscheiden ob man das wolle, sei aber Aufgabe der Politik, sagte Martha Oberndorfer, Chefin der Staatsholding ÖBIB, am Montag. Zu Strategien für TA oder OMV hielt sie sich bedeckt. Aktuell habe sie keinen Auftrag zu privatisieren oder umgekehrt Anteile zu erwerben.
9,80 EUR +3,16%
Hoch 9,88 Tief 9,38 Vortag 9,50

"Politik zu machen ist nicht Aufgabe der ÖBIB-Generalsekretärin", lautet für Oberndorfer, die seit Anfang Juni die ÖIAG-Nachfolgegesellschaft leitet, das Credo. Sie sei lediglich die Portfolio-Managerin der Staatsanteile etwa bei Telekom (28,42 Prozent), OMV (31,50 Prozent), Post (52,85 Prozent) oder der Casinos Austria AG (Casag; 33,24 Prozent).

Bei der Casag etwa habe die ÖBIB ihr strategisches Beteiligungsmanagement so eingebracht, dass dort seit Frühsommer eine Wertsteigerung von 40 Prozent gelungen sei. Bei der Casag muss man sich aus ihrer Sicht insbesondere die Auslandsaktivitäten des Glücksspielkonzerns anschauen. Denn "auf jedem Kontinent mit ein Bissl was" vertreten zu sein, sei "schwer zu managen". Sinn machten Auslandsbeteiligungen nur, wenn positive Beiträge zurückfließen, meinte Oberndorfer im Klub der Wirtschaftspublizisten - das lukrierte Steueraufkommen bleibe in der Regel aber vor Ort.

Beim heimischen Öl- und Gaskonzern OMV sieht die ÖBIB-Chefin den Prozess zur Vorbereitung einer neuen Strategie auf einem guten Weg. Nach Angaben aus der OMV von vor zwei Monaten will der Konzern die Ergebnisse seiner Strategieüberprüfung Anfang 2016 präsentieren. Auch zur OMV will Oberndorfer die Strategie aber nur mit den Organen des Unternehmens und nicht mit der Öffentlichkeit diskutieren, wie sie betonte. Auch zum Vertrag mit dem Syndikatspartner der Republik, der IPIC, könne sie nichts sagen, da der Vertrag nicht öffentlich sei.

Die ÖBIB selbst müsse "effizient und schlank" organisiert sein, das stehe auch im Gesetz. Als sie in die Staatsholding gekommen sei, habe sie "16 Mitarbeiter und sechs Bereichsleiter" vorgefunden - da liege es auf der Hand, dass Maßnahmen zu setzen gewesen seien. Unter Ausnutzung etwa von natürlichen Abgängen werde man mit zwölf Personen das Auslangen finden, auch gebe es zwei Prokuristen.

Zu ihrem Gehalt an der Spitze des republikeigenen Unternehmens wollte sich Oberndorfer nicht äußern. Ihr Gehalt oder Gehaltsbestandteile sollten nicht öffentlich diskutiert werden, meinte sie.

(Schluss Auftakt/Ausführlicher Bericht folgt) sp/ivn

ISIN AT0000720008 AT0000743059 WEB http://www.telekomaustria.com http://www.omv.com http://www.obib.co.at http://www.casinos.at

 ISIN  AT0000827209
 WEB   http://www.warimpex.com



ATX (Wiener Börse Index) : 5809.61 -0.7% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

BÖRSE-NEWS
Allgemeines — Amazon will im oberösterreichischen Reichersberg investieren -Zeitung
Allgemeines — AUA springt nach Lufthansa-Streichungen mit mehr Flügen in Bresche
Allgemeines — AUA springt nach Lufthansa-Streichungen mit mehr Flügen in Bresche
Allgemeines — Autozulieferer Nemak plant Werkschließung in NÖ, 330 Jobs betroffen
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Kapital&Wert — Purgstaller als Vorstand bei Wiener Privatbank bestellt
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Agrana — Agrana - Erste Group erhöht Kursziel leicht von 12,5 auf 12,7 Euro
BAWAG — BAWAG will Irland-Übernahme in Q4 2026 oder Q1 2027 abschließen
Raiffeisen Bank International — RBI - Barclays erhöht Kursziel leicht von 39,0 auf 40,0 Euro
Erste Group Bank — Erste Group - Barclays erhöht Kursziel von 119 auf 123 Euro
BAWAG — BAWAG-Expansion schiebt Gewinn im 1. Quartal weiter an
   [weitere News >>]