Raiffeisen Bank International - RBI muss aus Russland Risko rausnehmen, "sprechen nicht über Verkauf"

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RBI muss aus Russland Risko rausnehmen, "sprechen nicht über Verkauf"


Konzern kündigt insgesamt Abbau riskanter Vermögensteile um mindestens 20 Prozent an, um Kapitalpuffer auszubauen - Aber keine Kapitalerhöhung



Die Raiffeisen Bank International (RBI) verpasst sich einen Schrumpfkurs. Dabei werden Bilanzrisiken (risikogewichtete Aktiva/RWA) von "mindestens 20 Prozent" abgebaut. Damit soll der Kapitalpuffer ausgebaut werden, hieß es in einer Pflichtmitteilung nach Aufsichtsratsberatungen am Mittwochabend. Auch aus Russland werden Risiken herausgenommen.
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Hoch 44,74 Tief 43,26 Vortag 44,40

Der Abbau der risikogewichteten Aktiva werde auch das Russland-Exposure der RBI-Gruppe betreffen, heißt es in der Mitteilung. Dazu hielt die Bank fest, "dass entgegen Marktgerüchten keine Verkaufsgespräche" zu ihrer russischen Tochterbank geführt würden.

In den vergangenen Tagen hatten wie berichtet Gerüchte über einen möglichen Rückzug aus Russland, aber etwa auch aus Polen, die Runde gemacht.

Aus dem Russland-Segment erwartet die RBI nach eigenen Angaben für 2014 weiterhin deutlich über 300 Mio. Euro Gewinn. Trotz erwarteter höherer Wertberichtigungen rechne man auch für 2015 in Russland mit einem positiven Ergebnis.

Noch vor der Zahlen-Bekanntgabe für 2014 - die seit einigen Tagen auf den 9. Februar vorverlegt ist - nannte die Bank heute abend auch eine Kapitalkennzahl: Demnach liege per 31. Dezember 2014 die "Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded)"/Basel III der Raiffeisen Bank International AG bei rund 10 Prozent. Die Eigenmittelquote liege bei über 15 Prozent. Die RBI erfülle somit sämtliche regulatorische Kapitalerfordernisse komfortabel. "Der Vorstand der RBI stellt klar, dass keine Kapitalerhöhung geplant ist", heißt es in der Pflichtmitteilung.

(Schluss) rf/dkm

 ISIN  AT0000606306
 WEB   http://www.rbinternational.com/



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