Raiffeisen Bank International - RZB besteht Stresstest der EZB klar

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RZB besteht Stresstest der EZB klar



Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), Mehrheitsaktionärin der Raiffeisen Bank International (RBI), hat den Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) klar bestanden. Die RBI war als Teil der RZB Gegenstand des EZB-Stresstests. Die veröffentlichten Daten zum Stresstest beziehen sich daher auf den RZB-Konzern. Sowohl im Basisszenario des Stresstests (baseline scenario) als auch im sehr ungünstigen Szenario (adverse scenario) übertrifft die RZB die geforderten Kapitalquoten deutlich. Im Basisszenario erreicht die RZB inklusive AQR-Anpassungen eine Eigenkapitalquote (CET1 Ratio) von 9,48 Prozent (gefordert waren 8,0 Prozent). Im ungünstigen Szenario beträgt die CET1 Ratio der RZB, inklusive AQR-Anpassungen, 7,77 Prozent (gefordert waren 5,5 Prozent).

Der Asset Quality Review der EZB, der dem Stresstest vorgeschaltet war, brachte für die RZB Anpassungen in Höhe von 0,65 Prozentpunkten auf die von der EZB für den Stresstest verwendete Eigenkapitalquote (CET1 Ratio). Diese Anpassungen sind hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die EZB bei Pauschalwertberichtigungen einen anderen Ansatz als die RZB verwendet. Weiters sind im AQR Rückstellungen, die im laufenden Geschäftsjahr gebildet wurden, nicht berücksichtigt.

Im Zuge der Veröffentlichung wurden von der EZB auch hypothetische Kennzahlen unter voller Anwendung der Basel-III-Regelungen ohne Berücksichtigung der Übergangsbestimmungen (fully loaded) basierend auf den Bilanzdaten per 31.12.2013 ausgewiesen. Diese Regelungen werden erst 2023 voll gültig. In allen Ergebnissen der EZB wurden zwei Faktoren nicht berücksichtigt: einerseits die im Jänner 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung der RBI, andererseits die regulatorisch anerkannte Subkonsolidierung der RBI-Gruppe. Unter der Annahme des von der EZB für den Stresstest festgelegten Mindesterfordernisses für die CET1 Ratio von 8,0 Prozent würde sich die CET1 Ratio (fully loaded) der RZB durch die beiden oben genannten Faktoren 2016 im Basisszenario um 3,40 Prozentpunkte auf 8,97 Prozent erhöhen, im ungünstigen (adverse) Szenario um 4,03 Prozentpunkte auf 7,90 Prozent erhöhen.

Am Montag, den 27. Oktober 2014, um 9 Uhr (CET) findet dazu ein Conference Call mit RZB-Vorstand und RBI-Risikovorstand Johann Strobl sowie RBI-Vorstandsvorsitzenden Karl Sevelda und RBI-Finanzvorstand Martin Grüll statt. Link zum Conference Call Webcast: http://www.media-server.com/m/p/nsnz526j Link zu den Templates: http://www.ecb.europa.eu/ssm/assessment/html/index.en.html



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