FORMAT: Ruttenstorfer & Co siegen vor dem Verwaltungsgerichtshof
Verfahren wegen Marktmanipulation gegen das OMV-Management beendet
Weil das OMV-Management verwirrende Signale an den Markt
im Zusammenhang mit dem Verkauf der MOL-Anteile abgegeben haben soll,
hat die FMA 2011 ein Verfahren wegen Marktmanipulation eingeleitet.
Dieses fand nun vor dem Verwaltungsgerichtshof ein glückliches Ende
für Ex-OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer und vier seiner
Vorstandskollegen, darunter auch der aktuelle CEO Gerhard Roiss. Der
VwGH wies eine Beschwerde der FMA ab und verneinte Marktmanipulation
in dem Fall. Die FMA forderte eine Strafe von 36.000 Euro je Manager.
In derselben Causa war Ruttenstorfer auch schon vor einiger Zeit vom
Verdacht des Insiderhandels freigesprochen worden.