OMV - OMV investierte in den Standort Schwechat und baut die Butadien-Produktion um knapp EUR 30 Mio aus

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OMV investierte in den Standort Schwechat und baut die Butadien-Produktion um knapp EUR 30 Mio aus



- Weltweit großes Wachstumspotenzial für Butadien als Grundstoff für die chemische Industrie
- OMV baute die Butadien-Anlage in Schwechat um knapp EUR 30 Mio aus
- Kapazität der Anlage stieg um 30% auf 60.000 Tonnen jährlich
- Projekt wurde "in-time" und "below budget" umgesetzt

Im Rahmen der OMV Refining und Marketing Strategie ging am 2. Mai 2014 die erweiterte Butadien-Anlage in der Raffinerie Schwechat in Betrieb. Die OMV führt damit ihren Kurs konsequent fort und setzt an ihren Raffineriestandorten verstärkt auf die petrochemische Produktion. Parallel zum Ausbau der Butadien-Anlage in Schwechat wird in der OMV Raffinerie Burghausen (Deutschland) eine neue Butadien-Anlage errichtet, deren Inbetriebnahme für das zweite Quartal 2015 geplant ist. Butadien ist ein wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie und wird hauptsächlich in der Automobilindustrie und Reifenherstellung eingesetzt.

Manfred Leitner, OMV Vorstand verantwortlich für Raffinerien und Marketing, betont die strategische Bedeutung der Entscheidung: "Mit der erweiterten Anlage bauen wir die Integrationsvorteile der Raffinerie Schwechat in der Petrochemie weiter aus. Wir schaffen damit zusätzliches Ertragspotential und erreichen eine weitere Verbesserung unserer Wettbewerbsposition."

Aufgrund des globalen Wandels der Raffineriebranche spielen neben den klassischen Erdölprodukten wie Diesel, Heizöl oder Benzin petrochemische Erdölderivate international eine zunehmend wichtige Rolle. "Daher legt die OMV ihren Fokus im Bereich Raffinerien weiterhin auf die Petrochemie und investiert in die Produktion für strategische Wachstumsmärkte", ergänzt Manfred Leitner.

Der Ausbau der Anlage in Schwechat wurde unter Nutzung der neuesten Technologien im September 2013 begonnen und am 26. April 2014 abgeschlossen. Der reguläre Betrieb wurde am 2. Mai aufgenommen. Die Raffinerie verfügt damit über eine 30% größere Butadien-Kapazität und kann ab sofort 60.000 Tonnen Butadien jährlich produzieren.

Die erweiterte Anlage kann mit dem bisherigen Personalstand geführt werden. In der Vorbereitungsphase vor dem sechswöchigen Stillstand der Anlage wurden bis zu 90 Personen beschäftigt, während des Stillstands waren bis zu 300 Personen pro Tag im Einsatz.



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