Mitterlehner unterstützt Bau der South-Stream-Pipeline bis Österreich
Wirtschafts- und Energieminister: Diversifizierte Energiequellen und Lieferrouten stärken die Versorgungssicherheit
Wirtschafts- und Energieminister Reinhold
Mitterlehner unterstützt die heutige Unterzeichnung des Memorandum
auf Understanding (MoU) durch OMV und Gazprom zum Bau der
South-Stream-Pipeline bis ins österreichische Baumgarten. "Die
aktuelle internationale Entwicklung zeigt einmal mehr, dass wir
langfristig nicht nur die Energiequellen weiter diversifizieren
müssen, sondern auch die Lieferrouten. Wenn die South-Stream-Pipeline
künftig in Baumgarten enden sollte, nähern wir uns diesem Ziel weiter
an", so Mitterlehner. "Dieses Projekt würde Österreichs hohe
Versorgungssicherheit weiter stärken und die Rolle als europäische
Energiedrehscheibe ausbauen, wie es schon in der Energiestrategie
vorgesehen ist."
"Österreich hat bereits jetzt den vierthöchsten Erneuerbaren-Anteil
in der EU, aber die Umstellung des Energiesystems geht nicht von
heute auf morgen. Als Brückenenergieträger wird Gas weiter benötigt,
weshalb schon in den vergangenen Jahren zusätzliche Pipeline-Routen
wie Nord Stream geschaffen und die Speicher massiv ausgebaut wurden.
Um die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen nachhaltig zu
reduzieren, müssen wir Energie insgesamt effizienter einsetzen und
den Ausbau Erneuerbarer Energien weiter vorantreiben", nennt
Mitterlehner weitere Ziele.