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KURIER: Fischer zur Hypo: "Ich verstehe den Unmut der Bevölkerung"
Bundespräsident verteidigt Verzicht auf Insolvenz: Bad Bank-Lösung verhindere "soziales Chaos" in Kärnten
Bundespräsident Heinz Fischer verteidigt die
Entscheidung der Bundesregierung, die Hypo-Alpe-Adria-Bank nicht in
die Insolvenz zu schicken. "Ich verstehe den Unmut in weiten Teilen
der Bevölkerung sehr gut", sagt Fischer zum KURIER (Sonntag-Ausgabe).
Bei der Hypo, "die von Jörg Haider auf eine schiefe Ebene geführt
wurde", habe es aber keine gute Lösung mehr gegeben.
Die Insolvenz beurteilt Fischer als zu riskant: "Wenn das Land
Kärnten gemeinsam mit der Hypo in Konkurs gegangen wäre, wenn in
Kärnten soziales Chaos gedroht und die Glaubwürdigkeit des
Wirtschaftsstandortes Österreich gelitten hätte, dann wäre noch viel
größerer Unmut entstanden."
Fischer verteidigt im KURIER auch die Forderung, Kärnten zur
finanziellen Wiedergutmachung des Schadens heranzuziehen: "Es
verstünde niemand, wenn sich Kärnten weigern würde, in substanzieller
Weise zur Schadensbegrenzung beizutragen."
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