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KURIER: Liebscher rechnet mit jährlicher Hypo-Belastung von bis zu 400 Millionen
Taskforce-Chef kritisiert Regierungsspitze wegen Aussagen zu Insolvenz
Hypo-Taskforce-Chef Klaus Liebscher widerspricht im
KURIER-Interview (Donnerstag-Ausgabe) vehement den "Horrorzahlen" von
13 oder 19 Milliarden Euro für die Hypo-Abwicklung. Liebscher sieht
ein Verlustpotential bei der Abwicklung der Bank von maximal vier
Milliarden Euro. Da ein mehrjähriger Zeitraum für den Abverkauf zur
Verfügung stehe, könne eine "jährliche Budgetbelastung von rund 300
bis 400 Millionen Euro angenommen werden."
Scharfe Kritik übt Liebscher an der "verantwortungslosen" Debatte
über eine Hypo-Insolvenz, auch seitens der Regierungsspitze. Trotz
der klaren Entscheidung für eine Anstaltslösung werde die mögliche
Insolvenz weiter in der Raum gestellt."Dies ist meines Erachtens eine
unverantwortliche Doppelstrategie."
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