Telekom Austria - Deutsche Bank zeigt Ex-Telekom-Austria-Vorstand wegen Geldwäscherei an

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FORMAT: Deutsche Bank zeigt Ex-Telekom-Austria-Vorstand wegen Geldwäscherei an


Wegen verdächtiger Bargeldtransaktionen von 1,18 Millionen Euro

Die Deutsche Bank Österreich AG hat Ex-Telekom-Austria-Vorstand Stefano Colombo wegen Geldwäscherei beim Bundeskriminalamt angezeigt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

"Insgesamt wurden im Zeitraum 2. August 2005 bis 16. Februar 2007 1,18 Millionen Euro bar eingezahlt", heißt es in der FORMAT exklusiv vorliegenden Anzeige der Deutschen Bank vom Oktober 2012. Zwischen 50.000 Euro und 400.000 Euro Bargeld wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten transportiert und Colombos Konto mit der Nummer 85.376 bei der Privatbank Sal. Oppenheim (nunmehr: Deutsche Bank Österreich) gutgeschrieben.

Die Herkunft des Geldes ist nun Gegenstand polizeilicher Erhebungen. Ein möglicher Zusammenhang mit dem Kauf der Mobiltel Mitte 2005 kann aus Sicht der Ermittler momentan nicht ausgeschlossen werden. Damals kaufte die Telekom Austria den bulgarischen Handynetzbetreiber Mobiltel um 1,6 Milliarden Euro. Verkäufer war ein Konsortium rund um den Wiener Investor Martin Schlaff, das Mobiltel wenige Jahre zuvor um rund 800 Millionen Euro erworben hatte. "Das Geld hat nichts mit Mobiltel zu tun", sagt Colombo-Anwalt Kurt Kadavy gegenüber FORMAT. "Es handelt sich um Veranlagungen für die Eltern." 



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