ATX weiterhin unter Druck
Der ATX fiel Anfang dieser um den Feiertag verkürzten Woche auf 1.840 Punkte, konnte sich aber im weiteren Verlauf leicht erholen und zumindest seine Unterstützungslinie bei 1.880 Punkten wieder zurückerobern. Der Versuch, auch wieder über 1.900 Punkte zu kommen, scheiterte allerdings.
Zwei positiv zu interpretierende Formationen (Hammer und Bullish Engulfing) haben für ein kurzes Aufatmen gesorgt und den österreichischen Leitindex wieder Richtung 1.900-Punkte-Marke gebracht. Auch die kurzfristigen technischen Indikatoren (MACD, Momentum, RSI) sind wieder leicht gestiegen. Dennoch gehen wir nur von einer technischen Gegenbewegung aus, zu eindeutig negativ ist das mittel- bis langfristige Chartbild. Der beschleunigte Abwärtstrend ist zwar durchbrochen, der seit März bestehende mittelfristige Abwärtstrend bleibt jedoch klar bestehen. Der ATX notiert derzeit rund 150 Indexpunkte unter seiner 200-Tage-Linie, die nun langsam abflacht, was als leicht positiv zu interpretieren ist.
Die negativen Aspekte überwiegen aber nach wie vor. Das Wichtigste ist es, nun einmal einen Boden zu finden. Somit ist der Blick auf die 1.840 Punkte-Marke gerichtet. Fällt diese, geht es weiter Richtung 1.750. Nach oben hin sehen wir Widerstände bei 1.900 und 1.975 Punkten. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese bereits in der nächsten Woche relevant werden.