Wiener Städtische baut Marktanteil und Prämienvolumen aus
- Verrechnete Gesamtprämien 2010 um 5,2% auf EUR 2,4 Mrd. erhöht
- Marktanteil auf 14,5% ausgebaut
- Rund EUR 1,6 Mrd. an direkten Versicherungsleistungen ausbezahlt
- Combined Ratio mit 96,6% erneut deutlich unter 100%
- Kapitalanlagen betrugen im abgelaufenen Jahr rund EUR 10,29 Mrd.
- Finanzergebnis 2010 bei EUR 388,39 Mio.
- Gewinn vor Steuern: EUR 187,56 Mio.
Die Wiener Städtische Versicherung ist mit 1,3 Mio. KundInnen und
rund 3.500 MitarbeiterInnen Österreichs größte
Versicherungsgesellschaft. "Das Jahr 2010 war für die Wiener
Städtische eine Erfolgsgeschichte. Wir haben uns deutlich über dem
Markt entwickelt und verzeichnen mit verrechneten Gesamtprämien von
rund 2,4 Mrd. Euro ein Wachstum von 5,2%", erklärt Mag. Robert
Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtische Versicherung. In
Summe konnte die Wiener Städtische damit die Nummer 1 Position
ausbauen und den Marktanteil auf 14,5% steigern. (Marktanteil 2009:
14%*).
Die Combined Ratio konnte mit 96,6% erneut deutlich unter 100%
gehalten werden. Die Kapitalanlagen der Wiener Städtischen betrugen
im abgelaufenen Jahr rund EUR 10,29 Mrd. An direkten Leistungen hat
die Wiener Städtische im vergangenen Jahr rund EUR 1,6 Mrd. an
KundInnen ausbezahlt. Das Finanzergebnis liegt bei EUR 388,39 Mio.
Der Gewinn vor Steuern: EUR 187,56 Mio.
Erfolgsfaktor Vorsorge - Prämiensteigerung in der Lebensversicherung
beträgt 13,1%
Mit einem Marktanteil von 14% ist die Wiener Städtische Nummer 1
in der Lebensversicherung. Die direkten verrechneten Prämien von rund
EUR 1,05 Mrd. stiegen in der Lebensversicherung im Vergleich zum
Vorjahr um insgesamt 13,1% (2009: EUR 932,96 Mio.). "Ein wesentlicher
Faktor dabei war das Geschäft mit Einmalerlägen - hier konnten wir
2010 ein Plus von 39,4% auf EUR 408,70 Mio. verzeichnen. Ebenfalls
positiv haben sich die laufenden Prämien entwickelt, die sich um 1,0%
auf EUR 646,38 Mio. erhöht haben", zeigt sich Lasshofer zufrieden.
Schaden/Unfall - leichter Prämienrückgang von 0,8%
Im Bereich Schaden/Unfall beträgt der Marktanteil 13,8% - damit
liegt die Wiener Städtische auf dem zweiten Marktrang. Was die
Prämienentwicklung betrifft, verzeichnet die Wiener Städtische einen
leichten Rückgang der direkt verrechneten Prämien um rund 0,8% auf
EUR 1,037 Mrd. (2009: EUR 1,044 Mrd.). In den NKS-Sparten steigerte
die Wiener Städtische die Prämien mit einem Plus von rund 1,0% auf
EUR 719,74 Mio. Die Kfz-Sparten entwickelten sich mit einem
Prämienrückgang von 4,5% auf EUR 317,35 Mio. "Ursache dafür ist vor
allem die Zeichnung von Geschäft nach Ertragsgesichtspunkten in einem
anhaltend kompetitiven Marktumfeld sowie der allgemeine Markttrend zu
kleineren Autos und längerer Nutzungsdauer der Fahrzeuge", erklärt
Lasshofer. Die Versicherungsleistungen in der Schaden/Unfall sanken
um 1,6% auf EUR 661,47 Mio. gegenüber 2009.
Nummer 2 in der Krankenversicherung
Positiv entwickelt hat sich auch die Krankenversicherung. Mit
einem Marktanteil von 20,0% ist die Wiener Städtische die Nummer 2
und verzeichnet ein Wachstum der direkt verrechneten Prämien
gegenüber dem Vorjahr von EUR 321,36 Mio. auf EUR 327,76 Mio. 2010
wurden in der Krankenversicherung in Summe Leistungen in der Höhe von
rund EUR 206,18 Mio., ein Minus von 1,0% gegenüber 2009, ausbezahlt.
Schwerpunkt Naturgefahren - Schäden von EUR 150 Mio. in den letzten
fünf Jahren
Ein wesentliches Schwerpunktthema für 2011 ist das Thema
Naturkatastrophen. Die Entwicklung der vergangenen fünf Jahre zeigt:
Die Intensität und die Häufigkeit von Naturkatastrophen nimmt zu.
Insgesamt war die Wiener Städtische in Österreich während der
vergangenen fünf Jahre von Schäden durch Naturkatastrophen im Ausmaß
von rund EUR 150 Mio. betroffen.
Wiener Städtische übernimmt "Sorgen ums Wetter"
Um das Schadenausmaß zu verringern hilft Prävention: Die Wiener
Städtische baut daher in Zusammenarbeit mit der Zentralanstalt für
Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) präventive Vorsorgemechanismen
umfassend aus und startet ab 1. Mai eine Unwetterwarn-Offensive. Die
Offensive basiert auf zwei Säulen: Erstmalig in Österreich - Mobile
Unwetterwarnung via App-Download und uneingeschränkter Zugang zum
bewährten SMS-Unwetterwarnsystem.
1. Mobiles Unwetterwarnsystem via App-Technologie
- Mobile Unwetterwarnung für unterwegs: Warnungen auf GPS-Basis
sobald ein Unwetterereignis droht
- Automatische Push-Funktion der Warnungen ins APP - in Verknüpfung
mit SMS-Funktion
- Vorwarnzeit: 30 Minuten
- Inkludiert: Individuelle Eingabe von einzelnen Standorten für
ganz Österreich
- Verfügbar für iPhones ab 1. Mai
- Funktionalität für Android per 1. Juni
2. Uneingeschränkter Zugang bei SMS-Unwetterwarnungen
- Die Wiener Städtische bietet ab 1. Mai als einzige
österreichische Versicherung das SMS-Unwetterwarnservice allen
Österreicherinnen und Österreichern an - unabhängig davon ob
KundIn bei der Wiener Städtischen oder nicht.
"Wir gehen damit gemeinsam mit der ZAMG in der Prävention völlig
neue Wege: Mobile Warnungen für unterwegs, die Eingabe von
individuellen Standorten und das Angebot der Services für jeden und
jede, die es nützen möchten - kostenlos. Das ist für uns als
Versicherungsunternehmen genau der richtige Weg: Zeitgerechte
Information kombiniert mit gesicherter Datenqualität auf modernster
technologischer Basis zur bestmöglichen Prävention", erklärt
Lasshofer die Offensive.
Beide Warn-Systeme, sowohl die Anmeldung für SMS-Unwetterwarnung
und der Download der neuen App, stehen allen Interessierten ab 1. Mai
auf der Website der Wiener Städtischen
www.wienerstaedtische.at zur
Verfügung.
Die Unwetterwarn-Offensive läuft bis Jahresende und ist bis dahin
kostenlos verfügbar.
* Vergleichswerte 2009 basieren auf Ergebnissen Wiener Städtische
inkl. Holdingfunktion im Jahr 2009.