Erste Bank erhöht Kursziel auf 27,2 Euro
SBO konnte sich im ersten Halbjahr 2009 der schwierigen Lage am Ölfeldservice Markt nicht
entziehen. Der Umsatz sank um 25,8% auf EUR 137,6 Mio. Das operative Ergebnis sank,
bedingt durch geringere Kapazitätsauslastung, überproportional um 51,6% auf EUR 20,3 Mio.
Mit rund EUR 15,2 Mio. war der operative Cash Flow durchaus erfreulich. Mit einem
Nettoverschuldungsgrad von rd. 38% steht SBO finanziell auf gesunden Beinen.
Auf kurze Sicht bleibt die Lage für SBO schwierig. Die Vorratsbestände der Kunden der
Ölfeldservice Industrie sind nach wie vor hoch. Das Management rechnet daher mit keiner
Verbesserung der Lage in der zweiten Jahreshälfte 2009. Jedoch sind die Mittel- bis
Langfristaussichten von SBO nach wie vor intakt. Das Management Team von SBO hat über
den letzten Zyklus seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und SBO Aktionäre wurden im Jahr
Geschäftsjahr 2007 mit einer EBIT-Marge von 24% belohnt. Wir denken daher, dass die Aktie
von SBO ein gutes Vehikel ist, um von einem Aufschwung in der Ölfeldservice Industrie zu
profitieren. In unserer letzten Analyse haben wir unsere Gewinnschätzung je Aktie für 2009 von
EUR 1,77 auf EUR 0,90 gesenkt und für 2010 von EUR 0,93 auf EUR 1,21 angehoben. Wir
haben unsere Empfehlung von Verkaufen auf Halten angehoben. Unser neues Kursziel lautet
auf EUR 27,2.