ATX: Markttechnische Indikatoren vermitteln kein einheitliches Bild
In dieser Woche konnte der ATX die Verluste aus der Vorwoche weitestgehend aufholen
(+8,5%), jedoch nicht ganz. Die Höchststände vom Beginn voriger Woche wurden vorerst
einmal nicht mehr erreicht. Der seit Mitte März bestehende kurzfristige Aufwärtstrend bleibt
jedoch weiterhin bestehen. Technisch gesehen befinden wir uns daher in der interessanten
Situation, dass dieser Trend und die von oben gleichmäßig näherkommende 200-Tageslinie
eine Art symmetrisches Dreieck bilden, an dessen Ende wir nun in der nächsten Woche
anlangen werden.
Die markttechnischen Indikatoren vermitteln kein einheitliches Bild. Der MACD schickt sich an,
wieder ein Kaufsignal zu generieren, Momentum und RSI haben jedoch wieder abgedreht. Bei
wöchentlicher Betrachtung stehen nun fast alle wichtigen Indikatoren auf Long.
Wir dürfen gespannt sein, ob der ATX wirklich bereits im ersten Anlauf die 200-Tageslinie
überspringen kann, wir bezweifeln das eher. Sollte dies jedoch gelingen, wäre der nächste
Widerstand beim Fibonacci Retracement bei rund 2.230 Punkten zu sehen. Unterstützung
haben wir weiter bei 1.900 Punkten, danach erst wieder bei 1.770. Eine kurzfristige
Konsolidierungsphase ist aus unserer Sicht am wahrscheinlichsten und sollte daher auch nicht
beunruhigen.