ATX zeigt sich weiterhin - bei mäßigen Umsätzen - in schwacher Verfassung
Der ATX zeigt sich weiterhin - bei mäßigen Umsätzen - in schwacher Verfassung.
Die international negativen Vorgaben schlugen an allen Märkten durch. Die Amtseinführung
des neuen US-Präsidenten konnte keine Impulse an den Märkten
setzen. Die Finanz-, Wirtschafts- und letztendlich Vertrauenskrise liegt schwer
über den Märkten und vernichtet jedes Aufkommen kurzfristiger Hoffnung. Die
Abwärtstrends bleiben voll intakt. Die Durchschnittslinien von 20 und 30 Tagen
bestätigen den Verlauf dieser Entwicklung.
Die wesentlichen charttechnischen Indikatoren (MACD, Oscillator, RSI,
Stochastics, Williams %R, Trading Envelopes) stehen zwar teilweise im überverkauften
Bereich, lassen aber in Summe nicht auf einen Rebound schließen.
Dieser könnte nur mit positiven internationalen Vorgaben gelingen. Der ATX selbst
bringt zurzeit nicht genügend Schwungmasse auf, um sich gegen die internationale
Entwicklung zu stemmen.
Leider wurden auch historisch markantere Marken bei 1.650-1.700 Punkten zunichte
gemacht. Die Märkte scheinen fast wie im "Freiflug" die Abwärtstrends zu
beschreiten. Eine nächste Unterstützung verläuft bei 1.500 Punkten. Diese liegt
historisch weit zurück und stammt aus den Jahren 1989 bzw. 1996/97. Der ATX ist
in seiner Zusammensetzung so lange nicht wirklich vergleichbar. Erste Widerstände
verlaufen wieder bei 1.650 Punkten.