ATX: Erste Bank in technischer Hinsicht pessimistisch
Der Rebound des letzten Freitags war sehr stark, und es hatte sogar den Anschein,
als könnte die Aufwärtsbewegung zu Beginn dieser Woche fortgesetzt
werden. Doch leider erwies sich der Widerstand bei knapp unter 3.300 Punkten
(das vorletzte Low) als zu stark, seitdem bewegt sich der ATX wieder Richtung
3,000 Punkte. Der mittelfristige Abwärtstrend bleibt somit weiterhin bestehen.
Kurzfristig hatte es auch so ausgesehen, als könnten die markttechnischen Indikatoren
wieder für etwas Optimismus sorgen. Der RSI hat zwar den überverkauften
Bereich verlassen, hat nun aber wieder ebenso wie das Momentum, das sich
immer noch eindeutig im negativen Bereich befindet, eine Seitwärtsbewegung
eingeschlagen. Der MACD, der so kurz davor war, ein Kaufsignal zu generieren,
scheint ebenfalls wieder abzudrehen, und der DMI verheißt ebenfalls nichts Gutes.
Bei wöchentlicher Betrachtungsweise hat nun der RSI gerade mal den überverkauften
Bereich erreicht, die Triggerlinie des MACDs ist "meilenweit" von letzterem
entfernt, und auch die meisten anderen Indikatoren stehen hier auf short. Es ist
zu erwarten, dass der ATX in nächster Zeit erneut die Tiefststände der letzten
Woche antesten wird. Die einzigen nennenswerte Unterstützungen befinden sich
bei knapp über 2,850, danach erst wieder bei 2,500 Punkten.