Erste Bank sieht exzellente Einstiegsgelegenheit
Das österreichische Biotech-Unternehmen hat Anfang dieser Woche die
vorläufigen Geschäftsergebnisse für das Jahr 2007 veröffentlicht und mit EUR 5,0
Mio. Nettogewinn damit die Prognose des Erreichens der Profitabilität bestätigt.
Hauptverantwortlich dafür waren Erlöse von EUR 53,3 Mio. (+127,5%) basieren auf
Zahlungen aus strategischen Partnerschaften (v.a. Novartis). Die F&E-Aufwendungen
haben EUR 40,4 Mio. betragen, wobei alle Programme schnellstmöglich
vorangetrieben worden sind, um den maximalen Wert aus Entwicklungsprogrammen
und Technologieplattformen zu generieren. Die Cash-Position hat EUR 287,6 Mio.
erreicht, wobei zusätzliche Zahlungen über EUR 40,0 Mio. für 2008 fest vereinbart
sind. Für 2008 wird ein deutlicher Gewinnzuwachs auf Basis der Zulassung des
Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis und der Erlöse aus Produkt- und
Technologiepartnerschaften erwartet.
Die präsentierten Zahlen lagen grossteils im Rahmen unserer Erwartungen. Wichtig
war aus unserer Sicht die Bestätigung, dass Intercell nun ein nachhaltig profitables
Biotech-Unternehmen ist. Durch die erwartete Markteinführung des Jap. Enzephalitis
Impfstoffs und die zahlreichen weiteren Impfstoffe in der Entwicklungspipeline
sollten wir weiterhin zahlreichen Newsflow von Intercell sehen. News zu Produktfortschritten
hat es im Zuge der Jahresergebnisse nicht gegeben, insofern sehen wir
auch keine unmittelbaren größeren Kursauswirkungen durch die Ergebnisbekanntgabe.
Wir sehen die aktuellen Kursrückgänge als Folge der Finanzmarktkrise
als exzellente Einstiegsgelegenheit und bestätigen unsere Kaufempfehlung.