Erste Bank unterstreicht nochmals Kauf-Empfehlung
Intercell gab letzte Woche den Abschluss der klinischen Phase I Studien, in denen
das Intercell-Adjuvans IC31 in Kombination mit dem saisonalen trivalenten Grippe-
Impfstoff Agrippal von Novartis getestet wurde, bekannt. Der Impfstoff mit IC31 zeigte
sogar in jener Gruppe, welche die höchste IC31 Dosis verabreicht bekam, ein
ausgezeichnetes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil (vergleichbar mit dem
Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil des Standard-Impfstoffs). Bei allen Studiengruppen
führte die Impfung mit dem Testimpfstoff zur Ausbildung von virusspezifischen
T-Zellen. Darüber hinaus wurden relevante Schutzniveaus durch
Antikörperbildung gegen alle drei in der Studie getesteten Grippestämme erreicht.
Das Adjuvans IC31 von hat das Potenzial Grippeimpfstoffe zu verbessern. Novartis
wird IC31 deshalb in die weitere Entwicklung neuer Grippeimpfstoffe einbeziehen.
Wir sehen diese News als sehr positiv, da sie wiederum die Fähigkeit von Intercell
unterstreicht, die in Aussicht gestellten Entwicklungsziele auch erreichen zu
können. Wir wollen in Erinnerung rufen, dass Intercell im Falle einer positiven
Entwicklung eines solchen Grippe-Impfstoffs immerhin bis zu EUR 100 Mio. (!!) an
Meilensteinzahlungen von Novartis lukrieren könnte und in späterer Folge zusätzlich einen zweistelligen (!!) Prozentsatz als Lizenzbetrag von diesem potenziellen
Blockbuster-Impfstoff bekommen würde. Novartis ist hierfür sicherlich ein ausgezeichneter
Partner, da das Unternehmen im Vertrieb natürlich perfekt global
aufgestellt ist, was Intercell natürlich kaum jemals selbst schaffen könnte. Auch
wenn es hier noch ein weiter Weg bis zu einer möglichen Finalisierung eines solchen
Impfstoffs ist, sehen wir die News dennoch als sehr positiv und unterstreichen daher
ganz deutlich nochmals unsere Kaufempfehlung.