STRABAG setzt auf langfristige Tätigkeit in Libyen
- Erneuerung der städtischen Infrastruktur der libyschen Gemeinde Tajura innerhalb von vier Jahren
- Auftragsvolumen betragt € 434 Mio., Auftragsbestand in Afrika damit € 639 Mio.
- Massive Steigerung des Auftragsbestandes im Jahr 2008 erwartet
STRABAG hat den Auftrag erhalten, die komplette städtische Infrastruktur von Tajura - einer Gemeinde im östlichen Einzugsgebiet von Tripolis - zu erneuern. Mit diesem € 434 Mio. schweren Großprojekt hat STRABAG den endgültigen Markteintritt in Libyen geschafft. Auftraggeber ist das Ministry for Housing and Infrastructure.
Das Projekt umfasst die Erstellung eines Wasserversorgungs- und Abwassernetzes sowie weitere Versorgungsleitungen fur Telefon und Strom. Rund ein Drittel der libyschen Haushalte hat keinen Trinkwasserzugang. Im Zuge dieser umfangreichen baulichen Maßnahmen ist das komplette Straßennetz inkl. Beleuchtung neu zu errichten. In Summe handelt es sich um 200 Kilometer Infrastruktur, die Bauzeit ist für vier Jahre geplant.
Generell ist in Libyen enormer Nachholbedarf hinsichtlich infrastruktureller Verbesserung gegeben. Nach Aufhebung der Sanktionen öffnet sich das Land zusehends, was die vermehrte Niederlassung internationaler Firmen beweist. Der große Nachholbedarf, verbunden mit hohen Einnahmen aus dem Ölgeschaft, verspricht, aus Libyen schon in nächster Zukunft einen dynamischen Wachstumsmarkt zu machen. STRABAG setzt auf ihre Erfahrung in nordafrikanischen Ländern und wird entsprechende Strukturen fur eine langfristige Tätigkeit in Libyen aufbauen.
Hans Peter Haselsteiner sieht die Entwicklung in der Region optimistisch: "Bis vor kurzem belief sich unser Auftragsbestand in Afrika auf € 205 Mio. Mit diesem neuen Auftrag und weiteren viel versprechenden Großprojekten, die wir verfolgen, sind wir zuversichtlich, demnächst die 1-Milliarden-Euro-Grenze überschritten zu haben."