Lenzing 2025 weiter unter Druck - Verlust leicht eingedämmt
Umsatz gesunken, Verlust nach Steuern von 135,2 Mio. Euro
Der oberösterreichische Faserhersteller
Lenzing ist im Vorjahr aufgrund des US-Zollkonflikts, einer
verhaltenen Nachfrage und sinkender Marktpreise weiter unter Druck
gestanden. Die Umsätze sanken um 2,3 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro, der
Verlust nach Steuern blieb mit minus 135,2 Mio. Euro tiefrot,
verbesserte sich jedoch etwas gegenüber dem Jahr davor (138,3 Mio.
Euro). Auch operativ hat sich die Lage laut dem Unternehmen
verbessert.Das bereinigte operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) -
ohne Restrukturierungsaufwendungen - stieg um 7,6 Prozent auf 425,6
Mio. Euro. Unbereinigt lag das EBITDA bei 413 Mio. Euro. Der Umsatz
habe jedoch unter geringeren Verkaufsmengen, niedrigeren Preisen für
Fasern und Zellstoff und einer ungünstigeren Währungsentwicklung
gelitten, so das Unternehmen.
Auch für das laufende Jahr erwartet Lenzing, dass die Faserpreise
unter Druck bleiben. Grund seien Kapazitätserweiterungen. Im
Zellstoff- und Fasergeschäft habe es im ersten Quartal 2026 aber
bereits wieder eine etwas verbesserte Preisentwicklung und Nachfrage
gegeben. Aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten und indirekter
Auswirkungen auf die Lieferketten und die Energiemärkte seien
Prognosen insgesamt derzeit schwierig.
bel/cri
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