Telekom Austria - Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind

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Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind


Geschäft in Österreich rückläufig - Weniger Personalkosten durch Personalabbau



Die Telekom Austria Gruppe hat dank starkem Wachstum in Ost- und Südosteuropa (CEE) im ersten Quartal mehr Umsatz und Gewinn verbucht. Auch die Zahl der Mobilfunkkunden legte deutlich zu. Im Österreich-Geschäft gab es hingegen weniger Umsatz aus Dienstleistungen, was teilweise durch höhere Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Endgeräten kompensiert worden sei, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.
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Hoch 9,52 Tief 9,32 Vortag 9,53

Die Zahl der Mobilfunkkunden in der ganzen Gruppe legte im Jahresabstand um 12,5 Prozent auf 31 Mio. zu. Der Großteil des Zuwachses war aber auf SIM-Karten in Maschinen zurückzuführen (M2M). Ohne diese wäre die Kundenbasis nur um 1,8 Prozent gestiegen. Auch im Festnetz gab es einen Zuwachs, wobei sich das auf Breitband- und Fernsehanschlüsse bezog - Anschlüsse mit klassischen Telefonleitungen gingen zurück. In Österreich ging die Zahl der Festnetzanschlüsse insgesamt zurück.

Personalabbau und weniger Gewinn in Österreich

In Österreich spiegelten rückläufige Personalkosten den laufenden Personalabbau wider. Die Investitionen (CAPEX) der ganzen Gruppe fielen im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 26,3 Prozent auf 164 Mio Euro, wobei "der Rückgang überwiegend auf niedrigere CAPEX in Österreich zurückzuführen war", heißt es im Quartalsbericht.

Die ganze A1-Gruppe verzeichnete einen Umsatzanstieg um 3,9 Prozent auf 1,37 Mrd. Euro. In Österreich sank der Umsatz hingegen um 2,9 Prozent auf 657 Mio. Euro. Das EBITDA der Gruppe stieg um 4,6 Prozent auf 500 Mio. Euro, in Österreich fiel es um 2,3 Prozent auf 222 Mio. Euro (jeweils ohne Sondereffekte). Die ganze Gruppe verbuchte beim Periodengewinn ein Plus von 14,7 Prozent auf 144 Mio. Euro.

EuroTeleSites

Die börsennotierte Telekom-Austria-Tochter EuroTeleSites, in der die Mobilfunkmasten gebündelt sind, steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 7,1 Prozent auf 72,5 Mio. Euro. Das EBITDA legte um 4,7 Millionen Euro auf 64,3 Mio. Euro zu. Mit der Inbetriebnahme von 42 neuen Standorten stieg die Gesamtzahl auf 13.837 Standorte. "Ein wesentlicher Faktor" für das Umsatzplus war die Zusammenarbeit mit Point One Navigation als Kunden. Das Management rechnet mit einem Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent für das Geschäftsjahr 2026. Die Errichtung von mehr als 400 neuen Standorten ist geplant.

tsk/spa

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