Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Geschäft in Österreich rückläufig - Weniger Personalkosten
durch Personalabbau
Die Telekom Austria Gruppe hat dank starkem Wachstum
in Ost- und Südosteuropa (CEE) im ersten Quartal mehr Umsatz und
Gewinn verbucht. Auch die Zahl der Mobilfunkkunden legte deutlich
zu. Im Österreich-Geschäft gab es hingegen weniger Umsatz aus
Dienstleistungen, was teilweise durch höhere Umsatzerlöse aus dem
Verkauf von Endgeräten kompensiert worden sei, teilte das
Unternehmen am Dienstagabend mit.Die Zahl der Mobilfunkkunden in der ganzen Gruppe legte im
Jahresabstand um 12,5 Prozent auf 31 Mio. zu. Der Großteil des
Zuwachses war aber auf SIM-Karten in Maschinen zurückzuführen (M2M).
Ohne diese wäre die Kundenbasis nur um 1,8 Prozent gestiegen. Auch
im Festnetz gab es einen Zuwachs, wobei sich das auf Breitband- und
Fernsehanschlüsse bezog - Anschlüsse mit klassischen
Telefonleitungen gingen zurück. In Österreich ging die Zahl der
Festnetzanschlüsse insgesamt zurück.
Personalabbau und weniger Gewinn in Österreich
In Österreich spiegelten rückläufige Personalkosten den laufenden
Personalabbau wider. Die Investitionen (CAPEX) der ganzen Gruppe
fielen im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 26,3 Prozent auf
164 Mio Euro, wobei "der Rückgang überwiegend auf niedrigere CAPEX
in Österreich zurückzuführen war", heißt es im Quartalsbericht.
Die ganze A1-Gruppe verzeichnete einen Umsatzanstieg um 3,9
Prozent auf 1,37 Mrd. Euro. In Österreich sank der Umsatz hingegen
um 2,9 Prozent auf 657 Mio. Euro. Das EBITDA der Gruppe stieg um 4,6
Prozent auf 500 Mio. Euro, in Österreich fiel es um 2,3 Prozent auf
222 Mio. Euro (jeweils ohne Sondereffekte). Die ganze Gruppe
verbuchte beim Periodengewinn ein Plus von 14,7 Prozent auf 144 Mio.
Euro.
EuroTeleSites
Die börsennotierte Telekom-Austria-Tochter EuroTeleSites, in der
die Mobilfunkmasten gebündelt sind, steigerte den Umsatz im ersten
Quartal um 7,1 Prozent auf 72,5 Mio. Euro. Das EBITDA legte um 4,7
Millionen Euro auf 64,3 Mio. Euro zu. Mit der Inbetriebnahme von 42
neuen Standorten stieg die Gesamtzahl auf 13.837 Standorte. "Ein
wesentlicher Faktor" für das Umsatzplus war die Zusammenarbeit mit
Point One Navigation als Kunden. Das Management rechnet mit einem
Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent für das Geschäftsjahr 2026.
Die Errichtung von mehr als 400 neuen Standorten ist geplant.
tsk/spa
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