Rosenbauer - DJ EANS-Adhoc: Rosenbauer International AG /Trotz Budgetknappheit der Kommunen Umsatz und EBIT nur moderat rückläufig;Dividendenvorschlag 1,2 EUR (2010: 1,2 EUR) pro Aktie; 2012: Rekordumsatz unter Beibehaltung der Ziel-EBIT-Marge von mindestens 7 %

ROSENBAUER

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Hoch 54,80 Tief 54,40 Vortag 54,40
 
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20.04.2012 
 
KONZERNKENNZAHLEN                      |       |2011      |2010      |Vdg. in % 
Umsatzerlöse                           |Mio EUR|541,6     |595,7     |-9 % 
EBIT                                   |Mio EUR|41,6      |49,7      |-16 % 
EBT                                    |Mio EUR|40,3      |49,1      |-18 % 
Periodenergebnis                       |Mio EUR|32,1      |40,0      |-20 % 
Cashflow aus der operativen Tätigkeit  |Mio EUR|-12,8     |34,8      |- 
Bilanzsumme                            |Mio EUR|357,1     |301,6     |+18 % 
Eigenkapital in % der Bilanzsumme      |       |40,6 %    |42,9 %    |- 
Investitionen                          |Mio EUR|11,5      |8,9       |+29 % 
Gewinn je Aktie                        |EUR    |4,1       |4,7       |-13 % 
Dividende je Aktie 1)                  |EUR    |1,2       |1,2       |0 % 
Mitarbeiterstand zum 31.12.            |       |2.123     |2.046     |+4 % 
Auftragseingang                        |Mio EUR|826,8     |496,9     |+66 % 
Auftragsbestand zum 31.12.             |Mio EUR|682,3     |394,5     |+73 % 
1) Vorschlag an die Hauptversammlung 
 
Der Konzernumsatz 2011 betrug 541,6 Mio EUR (2010: 595,7 Mio EUR) und liegt 
trotz der erheblichen Folgewirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise - 
insbesondere in den USA und Westeuropa - um nur 9 % hinter dem Vorjahr zurück. 
Die unterjährigen Umsatzverschiebungen des ersten Halbjahres - vor allem 
begründet in verzögerten Fahrgestelllieferungen und in der Anlaufphase des neuen 
Kommunalfahrzeuges AT - konnten im Verlauf des Jahres nicht zur Gänze aufgeholt 
werden. Dazu kommen Lieferverschiebungen von internationalen Exportaufträgen, 
die nunmehr im laufenden Jahr ausgeliefert und umsatzwirksam werden. 
 
Obgleich das Rekordergebnis des Vorjahres aufgrund der spürbaren Folgewirkungen 
der Finanz- und Wirtschaftskrise mit einem EBIT von 41,6 Mio EUR (2010: 49,7 Mio 
EUR) nicht erreicht werden konnte, lag die EBIT-Marge mit 7,7 % im 
Branchenvergleich weiterhin auf hohem Niveau. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, 
dass das Vorjahresergebnis durch die Auflösung einer Rückstellung im Ausmaß von 
3,5 Mio EUR verbessert wurde. 
 
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in der Berichtsperiode 40,3 Mio EUR 
(2010: 49,1 Mio EUR). Im Vorjahreswert enthalten ist die anteilige Auflösung 
einer Sonderrückstellung im Ausmaß von 3,5 Mio EUR, die das Ergebnis 2010 
verbesserte. 
 
Die Steuerquote betrug 20,2 % (2010: 18,5 %) und liegt unter dem 
Konzernsteuerniveau von 25 %, da die auf die Mitgesellschafter entfallenden 
lokalen Steuern von diesen selbst getragen werden. Damit betrug der ausgewiesene 
Steueraufwand 8,2 Mio EUR (2010: 9,1 Mio EUR). Nach Abzug der Ertragssteuern 
ergibt sich ein Periodenergebnis von 32,1 Mio EUR (2010: 40,0 Mio EUR). 
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 18,4 % und betrug 357,1 
Mio EUR (2010: 301,6 Mio EUR). Die Steigerung ist vor allem aus dem  Aufbau von 
Vorräten im Zusammenhang mit dem gesteigerten Abwicklungsvolumen für 2012 
zurückzuführen. 
 
Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer Konzern einen Auftragseingang 
von 826,8 Mio EUR (2010: 496,9 Mio EUR). Das sind 66 % mehr als im Vorjahr, 
wobei der Hauptteil der Erhöhung auf den größten Einzelauftrag der 
Unternehmensgeschichte aus Saudi-Arabien zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand 
zum 31. Dezember 2011 entspricht mit 682,3 Mio EUR (31. Dezember 2010: 394,5 Mio 
EUR) dem höchsten jemals erreichten Wert und sichert eine Basisauslastung der 
Produktionskapazitäten bis ins Jahr 2014. 
 
Der Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für das Jahr 2011 
eine gleichbleibende Dividende in der Höhe von 1,2 EUR (2010: 1,2 EUR) je Aktie 
vor. 
 
Die mittelfristige Unternehmensstrategie des Rosenbauer Konzerns sieht bis 2015 
im Fahrzeug-, Ausrüstungs- und Servicebereich ein weiteres organisches Wachstum 
vor. Dazu kommen Großaufträge, die zusätzlich Fertigungskapazitäten erfordern. 
Zur Erfüllung der mittelfristigen Unternehmensstrategie wird in den kommenden 
Jahren ein Kapazitätserweiterungsprogramm - vor allem an den Standorten in 
Österreich und Deutschland - umgesetzt, das ein zusätzliches Investitionsvolumen 
von rund 30 Mio EUR mit sich bringen wird. 
 
Der hohe Auftragsbestand und die gute Projektsituation sorgen im laufenden Jahr 
2012 für eine Vollauslastung der Produktionskapazitäten. Nach einem 
Konsolidierungsjahr wird der Wachstumskurs der vergangenen Jahre mit einem 
erwarteten Umsatz von deutlich über 600 Mio EUR sowie einer Ziel-EBIT-Marge von 
über 7 % fortgesetzt. 
 
 
 
Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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(END) Dow Jones Newswires

April 20, 2012 02:00 ET (06:00 GMT)




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