Post - DJ EANS-Adhoc: Österreichische Post AG Q1 2012: -2-

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34,95 EUR -0,14 %
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34,95 EUR -0,14%
Hoch 35,25 Tief 34,65 Vortag 35,00
Umsatzentwicklung, die auf vergleichbarer Basis eine stabile bis leicht positive 
Entwicklung zeigen sollte. 
Die Geschäftsentwicklung wird weiterhin von den strukturellen Veränderungen der 
Branche geprägt. Durch die elektronische Substitution ist von einem Rückgang bei 
adressierten Briefmengen auszugehen, während der zunehmende Internethandel für 
Wachstum an Paketmengen sorgt. Das gedämpfte konjunkturelle Umfeld könnte sich 
nachteilig auf die Werbewirtschaft und das Konsumverhalten auswirken. 
Ein Fokus des Konzerns liegt weiterhin auf der Profitabilität der erbrachten 
Leistungen. Für die nachhaltige Ergebnisentwicklung der Österreichischen Post 
gilt weiterhin die Zielbandbreite einer EBITDA-Marge von 10-12%. Eine weitere 
Verbesserung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber 2011 wird 
angestrebt. 
Der erwirtschaftete operative Cashflow wird umsichtig und zielgerichtet für 
nachhaltige Effizienzsteigerungen, Strukturmaßnahmen und Zukunftsinvestitionen 
eingesetzt werden. Für das Jahr 2012 sind Anlageinvestitionen (CAPEX) in der 
Größenordnung von 80-90 Mio EUR vorgesehen. Diese dienen einerseits als 
Ersatzinvestitionen für bestehende Anlagen und andererseits zur stetigen 
Modernisierung und Effizienzsteigerung - etwa durch neue Sortiertechnik für 
Werbesendungen. Zur Abrundung und Absicherung des Kerngeschäftes sind nationale 
und internationale Akquisitionen möglich. Die bestehende attraktive 
Dividendenpolitik wird weiter fortgesetzt. 
 
GESCHÄFTSVERLAUF DER DIVISIONEN 
DIVISION BRIEF, WERBEPOST & FILIALEN 
Seit Jahresanfang 2012 werden die Divisionen Brief und Filialnetz in der nunmehr 
neuen Division Brief, Werbepost & Filialen zusammengefasst. Die neue Gliederung 
spiegelt die aktuelle Organisations-, Steuerungs- und Berichtsstruktur wider. 
Der Umsatz der Division hat sich im ersten Quartal 2012 mit einem Anstieg auf 
385,0 Mio EUR sehr positiv entwickelt. Diese solide Entwicklung konnte trotz 
konjunktureller Unsicherheiten und dem anhaltenden Trend rückläufiger 
adressierter Sendungsvolumen, bedingt durch elektronische Substitution, erzielt 
werden, da Sondereffekte wie neue physische Informationspflichten der Kunden im 
Finanz-, Telekommunikations- und Energiesektor die Umsatzentwicklung positiv 
beeinflussten. Das erste Quartal hatte zudem einen Arbeitstag mehr als das 
Vergleichsquartal des Vorjahres. 
Im Geschäftsfeld Briefpost konnte der Umsatz im Periodenvergleich um 13,3% auf 
205,2 Mio EUR verbessert werden. Der anhaltenden Substitution von Briefen durch 
elektronische Medien wirkten positive Effekte entgegen. An Einmaleffekten sind 
ein zusätzlicher Arbeitstag und neue gesetzliche Verpflichtung diverser 
Kundengruppen zu nennen. Zudem hat die veränderte Produktlandschaft der 
Österreichischen Post etwa eine Volumenverschiebung von Werbesendungen hin zu 
höherwertigen Briefprodukten sowie im Bereich Internethandel von Paket- zu 
Briefsendungen mit sich gebracht. Auch neue Dienstleistungen im Bereich 
Mail-Solutions wie Poststellenmanagement konnten Zuwächse erzielen. 
Das Geschäftsfeld Werbepost verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen leichten 
Umsatzrückgang auf 109,7 Mio EUR. Dies ist vor allem auf die oben angeführten 
Volumenverschiebungen zur Briefpost zurückzuführen, aber auch auf strukturelle 
Rückgänge im Versandhandel und saisonale Verschiebungen von Werbekampagnen vom 
ersten in das zweite Quartal. Der Umsatz im Geschäftsfeld Medienpost verbesserte 
sich in den ersten drei Monaten 2012 auf 35,7 Mio EUR. 
Der Umsatz der ehemaligen Division Filialnetz wird nunmehr im Geschäftsfeld 
Filialdienstleistungen ausgewiesen und reduzierte sich auf 34,4 Mio EUR. Dieser 
Rückgang ist je zur Hälfte auf die Umgliederung des Bereichs "Wertlogistik" in 
die Division Paket & Logistik und sowie auf rückläufige Umsätze bei Handelswaren 
und Finanzdienstleistungen zurückzuführen. 
In Summe verbessert sich das EBITDA der Division Brief, Werbepost & Filialen in 
der Berichtsperiode auf 81,8 Mio EUR, das EBIT stieg auf 74,4 Mio EUR. Die 
ehemalige Division Filialnetz ist darin mit einem leicht negativen Beitrag 
enthalten. 
 
DIVISION PAKET & LOGISTIK 
Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik erhöhte sich im ersten Quartal 
2012 um 5,9% auf 220,8 Mio EUR. Per 15. März 2012 wurde eine Vereinbarung mit 
PostNL getroffen, die Gesellschaften in den Niederlanden und Belgien zu 
verkaufen. Die Entkonsolidierung der niederländischen Gesellschaft erfolgte per 
15. März 2012, die Abgabe der belgischen Tochtergesellschaft wird mit Ende Juni 
erwartet. 
Mit dem Produktsegment "Paket Premium" (Paketzustellung innerhalb von 24 
Stunden), das hauptsächlich im Business-to-Business-Bereich Anwendung findet, 
wurde im ersten Quartal 2012 eine Umsatzsteigerung um 4,1% auf 169,4 Mio EUR 
erzielt. Die deutsche Tochtergesellschaft trans-o-flex erwirtschaftete davon 
rund drei Viertel bei zufriedenstellenden Wachstumsraten. Überdurchschnittliche 
Steigerungen sind bei Geschäftskundenpaketen in Österreich zu verzeichnen, 
während in Südost-/Osteuropa ein verstärkter Preisdruck erkennbar ist. 
Zuwachsraten verzeichnete auch das Produktsegment "Paket Standard", das 
vorrangig für Sendungen an Privatkunden zur Anwendung kommt. Der Umsatz stieg um 
7,2% auf 43,6 Mio EUR. 
Das Ergebnis der Division Paket & Logistik konnte operativ verbessert werden, 
das EBIT im ersten Quartal betrug 7,6 Mio EUR. 
 
Der Zwischenbericht zum 1. Quartal 2012 ist im Internet unter www.post.at/ir --> 
Publikationen --> Finanzberichte verfügbar. 
 
 
 
Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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(END) Dow Jones Newswires

May 16, 2012 01:31 ET (05:31 GMT)




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